Maschinenbauer zielt auf Asien und die USA
Neue MG will durch Zukäufe wachsen

Der Mischkonzern MG Technologies will nach dem Verkauf der Chemieaktivitäten seinen größeren finanziellen Spielraum für den Ausbau des künftigen Kerngeschäfts Spezialmaschinenbau nutzen.

HB/mjh DÜSSELDORF. „Wir wollen auf der erfolgreichen Story der Gea aufbauen“, kündigte Vorstandschef Jürg Oleas an. In den nächsten zwei bis drei Jahren will Oleas vor allem in den USA und in Asien durch Übernahmen wachsen, um die regionale Umsatzverteilung weiter zu verbessern. Eine verstärkte Produktion im Dollarraum soll außerdem die negativen Folgen des starken Euros abmildern. 85 Prozent des Geschäfts macht die Gea im Ausland.

MG hat nach dem Verkauf der Chemietochter Dynamit Nobel für 2,25 Mrd. Euro inklusive Schulden an den US-Finanzinvestor KKR seine Schulden fast komplett getilgt. Für Übernahmen stehen eine Mrd. Euro bereit. Auf dem Papier reicht dies, um Unternehmen mit insgesamt drei Mrd. Euro Umsatz zu erwerben.

2005 soll der Konzernumsatz 4,5 Mrd. Euro erreichen. Die Umsatzrendite vor Steuern soll auf rund vier Prozent steigen. Durch die Auflösung der Konglomeratsstruktur und der fünf Zwischenholdings spart die MG jährlich 120 Mill. Euro. Im April soll der Umzug von Frankfurt nach Bochum abgeschlossen sein. Beim Sorgenkind Anlagenbau mit den Töchtern Lurgi, Lentjes und Zimmer ist eine Besserung in Sicht. Die defizitäre Tochter Lurgi peilt nach einer massiven Restrukturierung die Ertragswende an.

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