Massive Stellenstreichung
GM reagiert auf schwache Verkaufszahlen

Der amerikanische Autobauer General Motors hat die Entlassung von rund 3 500 Arbeitern angekündigt.

HB DETROIT. In vier Fabriken für Pick-up-Trucks und große Geländewagen werde eine Schicht wegfallen, erklärte der größte Automobilkonzern der Welt am Montag in Detroit. Zur Begründung hieß es, wegen der gestiegenen Benzinpreise und der sich verschlechternden wirtschaftlichen Lage seien die Verkaufszahlen zurückgegangen.

Betroffen von den Entlassungen sind nach Angaben von General Motors zwei Werke im US-Staat Michigan, eines in Ontario und ein weiteres in Wisconsin. Damit werden in diesem Jahr rund 88 000 Pick-ups und 50 000 große Geländewagen weniger produziert als im vergangenen Jahr. Die genaue Zahl der Entlassungen soll mit den Gewerkschaften ausgearbeitet werden.

Hintergrund ist der schwache US-Automarkt, der im März im Vergleich zum Vorjahresmonat um zwölf Prozent einbrach. Dabei war General Motors der größte Verlierer mit einem Minus von 20 Prozent im März 2008. Der Monat hatte allerdings zwei Verkaufstage weniger als 2007. Im ersten Quartal gingen die Verkäufe um acht Prozent zurück. Analysten machten dafür vor allem die anhaltende Kreditkrise in den USA sowie steigende Treibstoffpreise verantwortlich. Angesichts der Konjunkturschwäche und hoher Benzinpreise rechnen viele Experten für das Gesamtjahr nun nicht einmal mehr mit 15 Millionen verkauften Autos in den USA nach 16,15 Millionen in 2007.

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