Massiver Absatzeinbruch
Pioneer streicht 10 000 Jobs

Der japanische Elektronikkonzern Pioneer will weltweit 10 000 Stellen streichen. Davon betroffen seien 6 000 Vollzeitkräfte in Japan und im Ausland.

HB TOKIO. Als Grund für die Stellenstreichung führte Pioneer einen massiven Absatzeinbruch an, insbesondere bei Autoradios und Flachbildfernsehern. Auch der Konkurrent Sony kündigte bereits 8 000 Stellenstreichungen an, bei Nissan und NEC sind es jeweils 20 000.

Pioneer erwartet in dem im März endenden Geschäftsjahr einen Verlust von 130 Mrd. Yen (1,12 Mrd. Euro). Das ist der fünfte Jahresverlust in Folge für den Konzern aus Tokio. Firmensprecherin Michiko Kadoi führte die schlechten Zahlen auf die weltweite Wirtschaftskrise zurück. "Wir wurden schwer von der Konsumzurückhaltung getroffen." Eine weitere Belastung war der starke Yen, der japanische Produkte im Ausland verteuert und der Exportwirtschaft schadet.

Pioneer beschäftigt derzeit noch 36 900 Menschen im In- und Ausland. Von den Streichungen sind neben den 6 000 Vollzeitmitarbeitern auch 4 000 Zeitarbeiter betroffen. Zwei Werke zur Herstellung von Plasmabildschirmen sollen geschlossen werden: Es handelt sich um die Standorte Pomona in Kalifornien und Castleford in Großbritannien.

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