Materialscience
Bayer lässt wieder voll arbeiten

Die Krise hat die Kunststoff-Tochter Materialscience des Pharma- und Chemiekonzerns Bayer besonders hart getroffen. Die Mitarbeiter mussten deshalb eine Arbeitszeitverkürzung mit niedrigerem Gehalt hinnehmen. Jetzt fährt der Teilkonzern in Deutschland die Arbeitszeit wieder hoch.

HB LEVERKUSEN. Bayer Materialscience (BMS) kehre am 1. November an seinen deutschen Standorten zur normalen tariflichen Arbeitszeit von 37,5 Wochenstunden zurück, teilte der Konzern am Freitag in Leverkusen mit. Mit der normalen Arbeitszeit werden die Tarifentgelte von rund 4 100 Beschäftigten wieder auf das reguläre Niveau angehoben. Grund für die Aufhebung der Sondermaßnahme sei eine derzeit verbesserte Auftragslage.

Die künftige Geschäftsentwicklung der Abnehmerbranchen bleibe aber weiterhin unsicher, hieß es. Seit Anfang Februar war der Konzern mit einer Arbeitszeit- und entsprechender Entgeltkürzung um 6,7 Prozent der Wirtschaftskrise begegnet. Materialscience beschäftigt weltweit rund 15 000 Mitarbeiter. Auch an den internationalen Standorten seien vergleichbare Maßnahmen ergriffen worden, die je nach wirtschaftlicher Entwicklung entsprechend angepasst würden, hieß es.

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