Mattel
Konkurrentin macht „Barbie“-Hersteller zu schaffen

Der Angriff der „Bratz“-Puppen des Konkurrenten MGA Entertainment bereitet dem „Barbie“-Hersteller Mattel weiter Kopfzerbrechen. Die langbeinige Modepuppe, die über Jahrzehnte hinweg wichigster Gewinnbringer des Unternehmens war, bereitet jetzt einen Gegenangriff vor.

rtr NEW YORK. Nur dank der wachsenden Beliebtheit des Fisher-Price-Spielzeugs und seinen Matchbox-Autos hat Mattel zu Jahresanfang überhaupt schwarze Zahlen: Nach Angaben vom Montag verdiente der US-Konzern im ersten Vierteljahr lediglich zwölf Mill. Dollar und damit 60 Prozent weniger als vor einem Jahr. Branchenexperten hatten sogar damit gerechnet, dass Mattel einen Verlust einfährt. Der Umsatz stieg um knapp 20 Prozent auf 940 Mill. Dollar.

Mattel will noch in diesem Monat mit „Barbie Girl“ die neue Version seiner langbeinigen Modepuppen vorstellen. Seit ihrer Markteinführung 1959 ist die Barbie einer der wichtigsten Gewinnbringer für Mattel. Zuletzt jedoch lief ihr in vielen Kinderzimmern die „Bratz“-Puppe den Rang ab, die eher die moderne Jugendkultur widerspiegelt als die klassische „Barbie“. In den USA verkaufte Mattel zu Jahresanfang deshalb weniger Barbies als vor einem Jahr, obwohl der Konzern weltweit mit den Puppen zwei Prozent mehr einnahm. Deutlich besser entwickelte sich dagegen das Geschäft mit dem bunten Plastik-Spielzeug der Serie Fisher Price: Hier stieg der Umsatz um 27 Prozent auf 391 Mill. Dollar. Auch der Umsatz in der Sparte Wheels, zu der etwa Matchbox-Autos gehören, wuchs um 15 Prozent.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%