Maytag-Halbjahresumsatz 2005 stagniert
Whirlpool legt bei Maytag nach

Der größte US-Haushaltsgerätehersteller Whirlpool hat im Übernahmekampf mit einer von der US-Investmentfirma Ripplewood Holdings angeführten Gruppe um den kleineren US-Konkurrenten Maytag eine neue Runde eingeläutet und sein Übernahmeangebot noch einmal nachgebssert. Zugleich setzte Whirlpool-Chef Fettig Maytag ein Ultimatum.

HB BENTON HARBOR. Whirlpool erhöhte sein Übernahmeangebot auf 18 Dollar je Aktie für den Branchendritten. Das gab das in Benton Harbor (US-Bundesstaat Michigan) ansässige Unternehmen am Freitag nach Börsenschluss bekannt. Dies Angebot entspricht einem Kaufpreis von rund 1,43 Milliarden Dollar (1,19 Mrd Euro). Die ursprüngliche Whirlpool-Offerte hatte 17 Dollar oder etwa 1,33 Milliarden Dollar je Maytag-Aktie betragen.

Mit der neuen Offerte hat Whirlpool ein konkurrierendes Angebot einer von der US-Investmentfirma Ripplewood Holdings angeführten Gruppe von 1,13 Milliarden Dollar in bar um 29 Prozent übertroffen. Maytag hatte diese Offerte angenommen und kann mit Whirlpool nur verhandeln, wenn der Maytag-Aufsichtsrat die Whirlpool-Offerte als besser ansieht.

Whirlpool sieht keine kartellrechtlichen Probleme, da die kontaktierten großen Einzelhandelskunden die Transaktion nach Angaben des Unternehmens unterstützen. Allerdings rechnen Marktexperten doch mit einer harten Wettbewerbsprüfung, da Whirlpool in den USA bei Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen, Wäschetrocknern, Eisschränken und Herden nach einer Maytag-Übernahme auf sehr hohe Marktanteile kommen würde.

Whirlpool-Konzernchef Jeff M. Fettig verlangte in einem Schreiben an Maytag-Unternehmenschef Ralph F. Hake eine Antwort bis Sonntag 18.00 Uhr Ortszeit, um vertrauliche Untersuchungen der Maytag-Bücher beginnen zu können. Whirlpool hatte ein endgültiges Angebot von der Einsicht in die Maytag-Geschäftsunterlagen abhängig gemacht.

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