Mazda
Defektes Zündschloss sorgt für Massenrückruf

Mazda ruft über 300.000 Autos zurück – auch viele Wagen in Europa müssen in die Werkstatt. Fehler am Zündschloss sollen wiederholt zu Bränden geführt haben. Betroffen sind Fahrzeuge aus den Baujahren 1988 bis 2002.

TokioDer japanische Autobauer Mazda Motor muss weltweit rund 310.000 Autos wegen Fehler am Zündschloss zurückrufen. In Europa seien „weniger als 100 000 zugelassene Fahrzeuge betroffen“, berichtete Mazda Deutschland am Freitag in Leverkusen. Es handele sich um Fahrzeuge aus dem Bauzeitraum April 1988 bis Dezember 2002. Betroffen seien Modelle wie der Demio, MPV, Ford Festiva und Ford Laser. Wie viele Autos in Deutschland zurück in die Werkstatt müssen, konnte das Unternehmen zunächst nicht sagen.

Zunächst hatte es geheißen, Mazda müsse allein in seinem Heimatmarkt mehr als 900.000 Autos zurückrufen. Doch korrigierte eine Unternehmenssprecherin am Nachmittag die Zahlen deutlich nach unten und verwies darauf, dass einige der betroffenen Modelle über 25 Jahre alt seien. Ein Großteil sei deshalb bereits verschrottet.

Global sind laut Mazda Deutschland noch rund 310.000 betroffene Autos im Fahrbetrieb, in Japan etwa 100.000, in Europa weniger als 100.000. Mazda sind 13 Fälle bekannt, bei denen es wegen des Defekts zu Bränden gekommen sein soll. Berichte über Verletzte lägen aber nicht vor, betonte das Unternehmen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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