Industrie
Mazda und Sharp stoppen Fließbänder

Der japanische Ford-Partner Mazda fährt wegen der Krise die Produktion in Japan noch stärker zurück als geplant. Wie der Autobauer am Freitag bekanntgab, wird die Fertigung bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres (31. März) um zusätzlich mehr als 100 000 Autos gedrosselt.

HB TOKIO. Damit sinkt die Produktion wegen der globalen Wirtschaftskrise in diesem Jahr um mehr als 148 000 Einheiten. Insgesamt drosselt die japanische Autobranche in diesem Jahr ihre Produktion um rund zwei Mio. Autos. Wie Mazda weiter mitteilte, müssen außerdem weitere 300 Zeitarbeiter im nächsten Monat gehen.

Derweil kündigte auch der japanische Elektronikkonzern Sharp wegen der sinkenden Nachfrage bei Mobiltelefonen und Personalcomputern den Stopp von Fließbändern für LCD-Bildschirme in zwei heimischen Werken an. Etwa 380 Zeitarbeiter verlieren ihren Job, hieß es weiter. Auch Mazda lässt am 25. und 26. Dezember die Fließbänder in seinen Fabriken in Ujina and Hofu stehen und verzichtet im Januar auf Nachtarbeit.

Auch andere japanische Konzerne wie Toyota oder Sony leiden unter der Krise, kürzen die Investitionen, drosseln die Produktion, trennen sich von Mitarbeitern und streichen ihre Ertragsprognosen zusammen. So gab Sony kürzlich den Abbau von weltweit 16 000 Stellen bekannt.

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