McDonald's
Filialverkauf schwächt Burger-Bräter

Rückzug mit Folgen: McDonald's hat wegen Sonderbelastungen aus dem Verkauf von Filialen in Lateinamerika rote Zahlen geschrieben. Die Transaktion entspricht der Strategie des Unternehmens, die darauf abzielt, immer weniger Restaurants selbst zu betreiben. Der Burger-Bräter kann sich so auf einen viel versprechenderen Markt konzentrieren.

HB CHICAGO. Der Nettoverlust betrug im zweiten Quartal 711,7 Millionen Dollar nach einem Gewinn von 834,1 Millionen Dollar vor einem Jahr, wie die weltgrößte Schnellrestaurant-Kette am Dienstag mitteilte. Ohne die Einmalkosten lag der Gewinn des US-Konzerns je Aktie aber mit 71 Cent im Rahmen der vergangene Woche erhöhten eigenen Schätzung.

Damit traf McDonalds auch die Erwartungen der von Reuters befragten Analysten. Der Umsatz stieg um zwölf Prozent auf 6,01 Milliarden Dollar. Die Branchenexperten hatten 5,90 Milliarden Dollar erwartet. Sowohl in Europa als auch in Asien und den USA stiegen die Verkäufe.

Im April hatte McDonald's angekündigt, 1600 Filialen in Lateinamerika und der Karibik-Region für 700 Millionen Dollar an einen Franchise-Nehmer zu verkaufen. Dafür musste der Konzern nun rund 1,6 Milliarden Dollar abschreiben.

Mit dem Verkauf setzt McDonald's seine Langfrist-Strategie fort, weltweit nur noch weniger als 30 Prozent der McDonald's-Restaurants selbst zu betreiben. Zudem soll die Transaktion dem Unternehmen ermöglichen, sich auf Märkte wie China zu konzentrieren, wo es die größten Wachstumspotenziale sieht.

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