McKinsey sieht Sparpotenzial
10.000 Stellen bei Mercedes Benz gefährdet

Die DaimlerChrysler-Tochter Mercedes Benz steht offenbar vor einem drastischen Sparprogramm. Nach Zeitungsinformationen könnten noch in diesem Jahr am Standort Sindelfingen massiv Stellen abgebaut werden.

HB BERLIN. Beim Autohersteller DaimlerChrysler stehen nach einem Zeitungsbericht tausende Arbeitsplätze in Frage. Wie die «Welt» am Samstag berichtete, besitzt die Konzerntochter Mercedes Benz Produktivitäts-Reserven von etwas mehr als zehn Prozent. Dies habe eine Studie der Unternehmensberatung McKinsey ergeben, schreibt das Blatt. Ohne Abstriche bei Produktion und Qualität könnte die DaimlerChrysler-Tochter damit auf etwas mehr als 10.000 Stellen verzichten. Vor allem am Standort Sindelfingen sollen dem Bericht nach noch in diesem Jahr Arbeitsplätze abgebaut werden.

Wie das Blatt unter Berufung auf Unternehmenskreise weiter schreibt, sind keine betriebsbedingten Kündigungen geplant. Der Stellenabbau soll dadurch erfolgen, dass Zeitverträge nicht verlängert werden. Außerdem wolle der Konzern Mitarbeiter verstärkt für Altersteilzeit gewinnen. Gründe seien Rationalisierungsfortschritte mit dem weiteren Anlauf der neuen C-Klasse, so das Blatt weiter. Sowohl der Autokonzern selbst als auch die Unternehmensberatung McKinsey wollten die Informationen nicht bestätigen.

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