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Medienbericht : Bahn-Chef Grube für EADS-Verwaltungsrat im Gespräch

Nach dem Einstieg des Bundes beim europäischen Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS soll Bahn-Chef Rüdiger Grube einem Magazinbericht zufolge in den Verwaltungsrat des Konzerns einrücken.

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn Rüdiger Grube ist laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Spiegel" im Gespräch für eine Sitz im Verwaltungsrat des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS. Quelle: dapd
Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn Rüdiger Grube ist laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Spiegel" im Gespräch für eine Sitz im Verwaltungsrat des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS. Quelle: dapd

HamburgBahn-Chef Rüdiger Grube soll einem Magazinbericht zufolge in den Verwaltungsrat des europäischen Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS einrücken. Der Bund hatte sich Anfang des Monats bei dem Unternehmen eingekauft.

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"Wir halten ihn für einen qualifizierten Kandidaten", zitierte das Nachrichtenmagazin "Spiegel" am Sonntag Regierungskreise. Grube erfülle aus Sicht von Regierungsvertretern gleich mehrere Voraussetzungen für den Job. Als Chef der Bahn, die im Eigentum des Bundes ist, besitze er das nötige Fingerspitzengefühl für Unternehmen, an denen der Staat beteiligt ist. Zudem sei er bereits früher als Manager bei Daimler für EADS zuständig.

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Die Staatsbank KfW soll in den kommenden Wochen den EADS-Anteil übernehmen, den derzeit noch der Stuttgarter Daimler-Konzern hält. Die EADS-Eigentümer hatten sich vor wenigen Tagen auf eine neue Machtverteilung geeinigt. Deutschland kauft sich demnach erstmals direkt ein. Frankreich senkt seinen 15-Prozent-Anteil ab, so dass beide Länder höchstens je zwölf Prozent halten. Spanien als dritter Staatseigentümer besitzt künftig vier Prozent. Daimler und das französische Unternehmen Lagardère reduzieren ihre Beteiligungen und steigen langfristig ganz aus.

 

  • 09.12.2012, 19:58 Uhrostpirat

    Normalerweise würde man fragen ob er nicht ausgelastet ist. Aber er scheint - wie alle "Spitzenkräfte" - noch Reserven zu haben. Wenn es dann irgendwann wieder kracht, dann war es keiner. Sagt doch was Sache ist, man will "verdiente" Leute "versorgen", Punkt.

  • 09.12.2012, 19:07 Uhrdago138161

    Er hat sich doch um die Bahn so verdient gemacht, da kann eine Beförderung doch nicht ausbleiben. Es ist schon unglaublich was bei uns passiert ! Bei Stgt 21 waren es doch nur Täuschung, falsche Behauptungen, verlogene Beweise und Lügen von den Herrn der Bahn!

  • 09.12.2012, 16:27 UhrKorrupter_Eisenbahner

    Dieser laufende Meter hat doch die DB null im Griff. Soll erst mal seinen Job richtig machen ... dann kann in den Korruptladen EADS!

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