Medienbericht
BMW spricht mit Hyundai über Kooperation

Eine Auto-Fachzeitschrift berichtet von Kooperationsverhandlungen zwischen BMW und Hyundai. Die Gespräche seien bereits auf höchster Ebene angekommen. BMW-Reithofer dementierte die Gerüchte.
  • 0

MünchenBMW prüft einem Magazinbericht zufolge eine Allianz mit dem koreanischen Autobauer Hyundai. Es liefen bereits Verhandlungen auf höchster Ebene, berichtete die Fachzeitschrift "Automobilproduktion" am Donnerstag unter Berufung aus dem Umfeld.

Vermutlich suche BMW für seine Motoren nach weiteren Kooperationspartnern, um so die Kosten auf mehrere Schultern zu verteilen. Immerhin koste die Entwicklung einer Motorenfamilie zwischen einer und zwei Milliarden Euro. BMW-Chef Norbert Reithofer hatte am Donnerstag allerdings erklärt, der Autobauer suche derzeit keine weiteren Kooperationspartner. Einzig mit der Opel-Mutter General Motors gebe es weiterhin Gespräche über eine Zusammenarbeit, sagte Reithofer bei einer Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des ersten Quartals.

BMW arbeitet bereits mit Peugeot und Toyota zusammen. BMW wird ab 2014 Dieselmotoren an die europäische Toyota-Tochter liefern. Zudem wollen BMW und der japanische Konzern die nächste Generation von Lithium-Ionen-Batterien gemeinsam entwickeln, die für das elektrische Fahren von zentraler Bedeutung sind.

Bereits seit 2002 arbeiten die Bayern mit PSA Peugeot Citroen, Europas zweitgrößtem Fahrzeugbauer nach Volkswagen, zusammen. Ab 2015 wollen sie gemeinsam Hybridkomponenten produzieren. Peugeot hat sich vor kurzem mit GM verbündet, um gemeinsam im hart umkämpften europäischen Automarkt Kosten sparen. Dazu wollen sie ihren Einkauf bündeln und gemeinsame Fahrzeugarchitekturen, Komponenten und Module nutzen. Es sei noch zu früh, um die Auswirkungen dieser Allianz auf BMW zu beurteilen, hatte Reithofer am Donnerstag erklärt.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Medienbericht: BMW spricht mit Hyundai über Kooperation"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%