Medienbericht
Boeing angeblich zu Millionen-Strafe bereit

Der US-Flugzeugbauer Boeing steht nach einem Bericht des "Wall Street Journal" kurz vor einer außergerichtlichen Vereinbarung, die das Unternehmen mehr als 500 Millionen Dollar kosten könnte. Der Airbus-Konkurrent war zuvor wegen illegaler Praktiken bei der Auftragsakquise ins Fadenkreuz des US-Justizministeriums geraten.

HB WASHINGTON. Es geht um Vorwürfe des Justizministeriums, dass Boeing sich vom Rivalen Lockheed Martin illegalerweise Unterlagen über Raketenprogramme verschafft und eine ranghohe Einkäuferin bei der US-Luftwaffe rekrutiert haben soll, als diese noch über Millionenaufträge zu entscheiden hatte.

Nach Informationen der Zeitung hat das Unternehmen einem Vergleich im Prinzip zugestimmt. Damit könnte Boeing eine formelle Anklage und einen Prozess vermeiden und muss kein Schuldbekenntnis ablegen. Bei den Verhandlungen gehe es noch um die Strafsumme. Boeing sei bereit, bis zu 500 Millionen Dollar zu zahlen, das Justizministerium verlange aber 750 Millionen bis eine Milliarde Dollar. Eine Einigung werde in den kommenden Wochen erwartet.

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