Medienbericht
Danone auf großer Einkaufstour

Danone will einem Zeitungsbericht zufolge in den kommenden fünf Jahren bis zu eine Milliarde Euro für Zukäufe ausgeben. Wie das Wall Street Journal berichtete, schaut sich der französische Nahrungsmittelkonzern dabei vor allem in Märkten wie China, Thailand, Chile oder Osteuropa um.

HB PARIS. Interesse bestehe an kleineren und mittelständischen Firmen in Märkten wie China, Thailand, Chile oder Osteuropa, zitierte das "Wall Street Journal" in seiner Donnerstagausgabe Finanzchef Antoine Giscard d'Estaing. Ziel sei es, die Präsenz auf rund 80 Länder von derzeit 40 zu erweitern. Das Unternehmen werde stets auch freundliche Übernahmeangebote für Danone diskutieren. "Doch das steht derzeit nicht auf der Tagesordnung, da wir unsere Firma entwickeln wollen", wurde Giscard zitiert.

Im vergangenen Jahr war an den Märkten immer wieder über ein reges Interesse an einer Übernahme des französischen Herstellers von Evian-Mineralwasser und Actimel-Joghurt spekuliert worden. Genannt worden waren unter anderem die US-Firmen Kraft Foods und PepsiCo. Diese Spekulationen hatten die Danone-Aktie teils deutlich nach oben getrieben. Am Donnerstag lagen die Titel kaum verändert bei 106 Euro.

Danone hatte sich in den vergangenen Jahren eine Restrukturierung auferlegt und sich dabei von Randgeschäften (Bier, Pasta, Saucen) getrennt. Der Hersteller des gleichnamigen Joghurts, von Evian-Wasser und LU-Keksen gilt in der Branche allerdings selbst als Übernahmekandidat. In Medienberichten wurde immer wieder der US- Getränkekonzern PepsiCo als potenzieller Käufer ins Gespräch gebracht.

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