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Medienbericht: Eon beklagt Mangel an Stromnetz-Anschlüssen

Eon bereitet Großprojekte vor, aber der Mangel an Stromnetz-Anschlüssen sei katastrophal. Die Offshore-Windkraft könnte in Deutschland zum Erliegen kommen, befürchtet der Chef der Sparte „Climate & Renewables bei Eon.

Eon warnt vor Windkraft-Baustopp Quelle: dpa
Eon warnt vor Windkraft-Baustopp Quelle: dpa

BerlinDer Energiekonzern Eon warnt wegen fehlender Stromnetz-Anschlüsse vor einem Baustopp für Offshore-Windkraftanlagen ab 2015. „Die Situation ist katastrophal“, sagte Mike Winkel, Chef der Sparte „Climate & Renewables“, der „Berliner Zeitung“. Der erste große deutsche Offshore-Windpark von Eon, Amrumbank West, werde vom zuständigen Stromnetzbetreiber Tennet nach derzeitigen Stand erst in drei Jahren mit rund 15 Monaten Verspätung angeschlossen.

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Nach Abschluss der laufenden Projekte befürchtet Eon, dass Offshore-Windkraft in Deutschland vollständig zum Erliegen kommt. „Für die Zeit nach 2015 bin ich pessimistisch, wenn sich nichts ändert“, sagte Winkel. „Niemand wird weiter investieren, wenn der Netzanschluss so unsicher ist wie derzeit.“

Windkraftbranche

Nach Amrumbank habe Eon eigentlich zwei weitere Großprojekte in Planung, Delta Nordsee und Arkonabecken in der Ostsee. „Wir untersuchen gerade den Meeresboden, um dann zu entscheiden, was wir nach Amrumbank machen. Aber angesichts des unsicheren Netzanschlusses können wir derzeit keine Investitionsentscheidung treffen.“

Die Netzbetreiber hätten sich selbst über- und die Probleme unterschätzt, sagte Winkel der Zeitung. Zudem hätten sie nicht ausreichend finanzielle Anreize. Die Bundesregierung verfolgt das Ziel, zehn Gigawatt Offshore-Kapazität bis 2020 zu erreichen.

  • 16.02.2012, 06:18 UhrAnonymer Benutzer: winter

    Herr Kschulz, ...
    ich hatte jetzt eine doch irgendwie sachlich geartete Antwort erwartet, aber der Zusammenhang von der Befürwortung von Kernenergie und Gefahr eines Herzinfarkts ist doch ein neuer, in der Tat innovativer Gedanke.

    Max Planck meinte ja auch, neue geistige Strömungen setzen sich nicht damit durch, dass man seine Gegner überzeugt, sondern, dass sie austerben.

    Trotzdem: Gute Besserung!

  • 15.02.2012, 12:23 Uhrkschulz

    Das Problem ist, daß Sie nicht lesen und nicht bis 3 zählen können. Auch wenn ich nicht Winkel bin und ich wiederhole, nichts mit E.ON zu tun habe, weiß ich nicht warum Sie sich jetzt auch noch über mich aufregen. Bei Ihrer Veranlagung sollten Sie sich Kommentare im Internet gar nicht antun. Ich möchte Ihnen noch eine letzte Gelenheit für Ihre Unverschämtheiten geben und Ihnen mitteilen, daß ich ein großer Verfechter von Kernkraft zur Stromgewinnung bin. Also aufpassen, ständige Aufregung kann zum Herzinfarkt führen, und das möchte ich Ihnen nun doch nicht wünschen.

  • 15.02.2012, 07:07 UhrAnonymer Benutzer: winter

    Eigentlich geben Sie sich selbst die Antwort, mich wundert es, dass Sie so einen Beitrag hier reinsetzen.

    E.ON hat in England etwas gemacht und in Deutschland 7 Jahre lang nichts, denn solange ist man schon an der Amrumbank dran. Winkel hat sich ja nicht zur englischen Situation beschwert.

    Eine Netzanbindung zu beantragen macht nur Sinn, wenn ein Projekt baureif ist. Wenn E.On nichts 7 Jahre gemacht hat, dann wegen der Zockerei um die Kernkraftwerke.
    Ist ein Projekt nicht baureif, passiert auf Netzbetreiberseite nichts und... auf der Nordseeseite/ Offshoreprojet Amrumbank ist E.ON bis vor 2 Jahren der Netzbetreiber gewesen.
    E.ON hatte also die Möglichkeit, bis 2010 den Park Amrumbank selbst anzuschließen!
    Jetzt die Schuld dem Nachfolger in die Schuhe schieben zu wollen, ist die berühmte Unverschämtheit, die den E.ON's so anhaftet und Sie sind keinen Deut besser.
    Wahrscheinlich sind Sie Winkel!

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