
ParisDer Opel-Mutterkonzern General Motors erwägt Kreisen zufolge eine Fusion des deutschen Herstellers mit der Autosparte von PSA Peugeot Citroen. Mehrere Vorschläge seien in der Diskussion, sagte mit den Planungen Vertraute am Freitag. Diese hätten ein Verkauf von Opel an Peugeot, den Kauf der Automobilsparte der Franzosen oder der Zusammenschluss aller Sparten in eine neue Gesellschaft eingeschlossen, erläuterte ein Insider. Ziel seien Kostensparungen. Die Beratungen befänden sich aber noch im Anfangsstadium.
Die französische Internetzeitung La Tribune hatte zuvor berichtet, beide Konzerne arbeiteten an einem Plan für ein Gemeinschaftsunternehmen. Beide Firmen wollten sich zu dem Bericht nicht äußern. Ein PSA-Sprecher sagte lediglich, das Unternehmen konzentriere sich auf Arbeitsgruppen, die bis zum Ende des Monats Vorschläge für gemeinsame Fahrzeugprogramme mit GM unterbreiten sollten. Die Fusionsidee könnte eine Interpretation der gesammelten Vorschläge sein. Die GM-Aktie verlor in New York rund ein Prozent. Das Peugeot-Papier legte 2,3 Prozent zu.
Opel leidet besonders unter der europäischen Krise und hat seit Jahresanfang mehr als eine halbe Milliarde Dollar Verlust angehäuft. Zuletzt ordnete die GM-Tochter Kurzarbeit an. Wegen der hohen Arbeitslosigkeit in Südeuropa verkauft das Unternehmen dort kaum noch Autos. In Deutschland sinkt der Marktanteil.
GM und Peugeot hatten im Februar ein Bündnis angekündigt und das Ziel ausgegeben, zusammen jährlich zwei Milliarden Dollar einzusparen. Im März kaufte GM für 320 Millionen Euro einen siebenprozentigen Anteil an dem französischen Konzern, dessen Anteilscheine seitdem deutlich an Wert verloren.
Das Opel-Management verhandelt derzeit mit der IG Metall über eine Sanierung des Autobauers. Die Gewerkschaft forderte vor Bekanntwerden des Berichtes eine langfristige Zukunftsperspektive für die Opel-Standorte und den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen über das Jahr 2016 hinaus.
Die IG Metall dringt auf eine Einigung bis zum 26. Oktober. Fünf Tage nach diesem Termin will GM seine mit Spannung erwarteten Geschäftszahlen für das dritte Quartal vorlegen. Der 31. Oktober ist außerdem der letztmögliche Termin, bis zu dem die Opel-Geschäftsführung die Auszahlung der branchenweit ausgehandelten 4,3-prozentigen Lohnerhöhung stunden kann. Gibt es bis dahin keine Einigung, muss gezahlt werden. Die Unternehmensseite steht daher unter Zeitdruck.

Ich fahre seit bestimmt zehn Jahren beruflich Fahrzeuge der Firma Opel. Während ich mit meinen Privatfahrzeugen der angeblichen Edelmarke Audi nur Ärger hatte, kann ich von den Opelfahrzeugen nur positives berichten. Auch der Fahrkomfort, insbesondere beim Insignia, ist außergewöhnlich. Mein zufünftiger Privatwagen wird somit ein Opel werden.

Meinem Vorredner kann ich in keinster Weise zustimmen, vielleicht haben Sie ein Montagsauto erwischt!? Fahre meinen Insignia nun schon seit über 180.000Km ohne jegliche Probleme und das Auto überzeugt mich jeden Km den fahre mehr wieder einen Opel zu kaufen! Hier stimmt wenigstens noch das Preis- Leistungs-Verhältnis und man bekommt eine hohe Qualität und viel Auto zu einem venünftigen Preis. Es wäre für mich nicht nachvollziehbar, wenn die Marke Opel kaputt gemacht werden würde, dafür bauen die viel zu gute Autos !

Ich fahr >60T km pro Jahr - 2T km Insignia waren Höchststrafe - die Karre ist das Letzte. Meine Mieterin hat einen 5 Jahre alten Meriva- da klappert und rappelt es an allen Ecken und Enden, 2ter Gang hat nen Schuß, manche Bedeinelemente lassen sich nur noch mit Gewalt zur Funktion bringen.....bin vor 5 Jahren auch eine lange Strecke mit dem damaligen Zafira gefahren...genauso übel.
Opel braucht hier niemand mehr - kein Erfolg = keine Daseinsberechtigung. Chevrolet wird die Leiche fleddern und der traurige Rest geht zu PSA. Das wird den fußkranken Franzosen aber auch nicht helfen- am Besten wie Saab abwickeln und fertig
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