Industrie

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Medienbericht: Opel will Kooperation mit Peugeot ausbauen

Opel will mit dem französischen Autobauer Peugeot Citroen offenbar stärker zusammenarbeiten als bislang bekannt. Mehrere Projektgruppen tüfteln bereits an Möglichkeiten zur internationalen Zusammenarbeit.

Opel und Peugeot: Am Donnerstag hatten die Autobauer eine weitreichende Zusammenarbeit bei der Fahrzeugentwicklung bekanntgegeben. Quelle: Reuters
Opel und Peugeot: Am Donnerstag hatten die Autobauer eine weitreichende Zusammenarbeit bei der Fahrzeugentwicklung bekanntgegeben. Quelle: Reuters

FrankfurtOpel will seine Kooperation mit dem französischen Autobauer PSA Peugeot Citroen ausbauen. „Wir arbeiten intensiv an weiteren gemeinsamen Projekten“, erklärte Opel nach Angaben des Magazins „Wirtschaftswoche“ vom Samstag. „Diese sind allerdings noch nicht spruchreif.“

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Das Magazin berichtete, die Opel-Mutter General Motors (GM) und PSA wollten ihre internationale Kooperation stärker ausbauen als bislang bekannt. Mehrere Projektgruppen arbeiteten an Möglichkeiten der internationalen Zusammenarbeit.

Opel Adam Ein Kleinstwagen als Zukunftshoffnung

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Am Donnerstag hatten die Firmen eine weitreichende Zusammenarbeit bei der Fahrzeugentwicklung bekanntgegeben. Dabei gibt die angeschlagene Traditionsfirma Opel zwei wichtige Fahrzeugprojekte in die Hände seines französischen Partners. Zwei neuen Plattformen - eine für kompakte Familienwagen in der Größe des Opel Zafira und eine für Autos im Segment des erfolgreichen Opel Meriva - sollen auf der Technologie von PSA basieren.

Die Franzosen gelten als besonders erfahren beim Bau von Großraum-Pkw. Im Kleinwagen-Segment des Opel Corsa wollen die beiden Partner gemeinsam den Unterbau für Modelle mit geringem CO2-Ausstoß entwickeln.

Am Freitag war bekannt geworden, dass der erst im vergangenen Jahr von VW zu Opel gekommene Vertriebschef Alfred Rieck den Rüsselsheimer Autobauer schon wieder verlässt. Rieck habe seine Ämter bei der Adam Opel AG auf eigenen Wunsch niedergelegt, teilte das Unternehmen mit.

Alfred Rieck geht Rieck verlässt Opel wieder

Der Vertriebschef hat seine Ämter bei Opel niedergelegt, wie der Konzern mitteilte.

Alfred Rieck geht: Opel muss sich neuen Vertriebschef suchen

Rieck war erst Mitte 2012 als Vertriebsvorstand bei Opel angetreten. Er hatte es nicht geschafft, die Wende bei der Traditionsmarke mit dem Blitz herbeizuführen, nachdem der Europa-Absatz im ersten Halbjahr 2012 in Europa um 15 Prozent geschrumpft war.

Davor war der 56-jährige für Volkswagen in China tätig gewesen und hatte dort das Geschäft der Tochter Skoda geleitet. Von VW kommt auch der künftige Opel-Chef Karl-Thomas Neumann, der Kreisen zufolge zum 1. März in Rüsselsheim das Steuer übernehmen soll.

  • 27.01.2013, 11:26 UhrTheo

    Es wäre wünschenswert, wenn das Handelsblatt & Co, das Interview und die Pressemitteilung richtig gelesen hätte. Dort wurde nicht kommuniziert, daß Opel den Zafira und den Meriva an Peugeot abgibt, sondern Opel a) den Meriva und den Peugeot Suv entwickelt b) nur die Zafira Platform von PSA verwendet wird (Gewichtsvorteil) und das restliche Auto von Opel entwickelt wird und c) die nächste Corsa Platform gemeinsam entsteht. Die aktuelle stammt übrigens noch aus der Zeit mit Fiat - was auch niemanden geschadet hat! Die Realität sieht dann zum Artikel doch etwas anders aus.

  • 27.01.2013, 01:44 Uhrsieg-fried

    Viel einfacher: Seit dem berühmten L. R. Hughes - Nichtskönner und Dummschwätzer par excellence vor rund 20 Jahren - ist Opel im Sinkflug.

    Erstaunlich, daß das die Belegschaft immer noch nicht mitbekommen hat. Dummheit wird bestraft, nun durch Arbeitsplatzverlust.

    Früher hieß daß, wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

    Heute: Wer zu lange auf Betriebsräte vertraut, der hat auf Sand gebaut.

  • 26.01.2013, 18:49 UhrHans

    GM möchte Opel zu einen SAAB 2.0 umbauen. Die Eigenentwicklung will man sich sparen, und nur noch PSA Lizenz PKWs mit Opel Blitz bauen. Bringt natürlich kurzfristig die höchsten Einsparungen. Auch wenn es langfristig die Marke zerstört. Bei GM sind halt Finanz Menschen an der Macht.

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