Medienbericht
Porsche baut sich für VW-Hauptversammlung auf

Bis zur Hauptversammlung bei Volkswagen will der Autobauer Porsche einem Medienbericht zufolge die angekündigten 29,9 Prozent der VW-Aktien eingesammelt haben. Damit bringt sich der Sportwagenbauer in Stellung um in seinem Sinne bei Volkswagen entscheiden zu können.

HB FRANKFURT. Der Sportwagenhersteller Porsche will bis zur Hauptversammlung von Volkswagen seinen Anteil an dem Wolfsburger Autokonzern auf knapp unter 30 Prozent erhöhen. „Mit 29,9 Prozent werden wir auf der Hauptversammlung die notwendige Kraft haben, um dort auch Einfluss nehmen zu können“, sagte Porsche-Chef Wendelin Wiedeking in einem Interview der „Süddeutschen Zeitung“. Derzeit hält Porsche 27,3 Prozent an VW, das Land Niedersachsen rund 20 Prozent. Die Hauptversammlung von Europas größtem Autobauer findet am 19. April statt.

Gerüchte, dass Porsche derzeit am Aktienmarkt Vorzugsaktien einsammle, um diese später in Stammaktien mit vollem Mitspracherecht umzuwandeln, wies Wiedeking zurück. „Von dieser Strategie halten wir nichts“, sagte der Manager. „Vorzüge bleiben Vorzüge. Sie werden immer schlechter gestellt sein als Stammaktien. Wenn, dann würden wir Einfluss einkaufen, also Stammaktien“, sagte Wiedeking.

Unterdessen sieht sich der Stuttgarter Automobilkonzern mit seinen Autos weiter auf Erfolgskurs. „Ich glaube, der Cayenne der zweiten Generation wird wieder an die ursprünglichen Erfolge seines Vorgängers anknüpfen können“, kündigte Wiedeking an.

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