Medienbericht

Schadenersatz für Claassen

Der Streit zwischenm Utz Claassen und Solar Millennium war emotional und heftig. Nun könnte er mit einem Vergleich enden. Laut eines Medienberichts hat das Gericht Claasen Schadenersatz zugesprochen.
7 Kommentare
Utz Claassen Anfang September im Landgericht in Nürnberg. Quelle: dapd

Utz Claassen Anfang September im Landgericht in Nürnberg.

(Foto: dapd)

MünchenIm Streit zwischen Utz Claassen und seinem Ex-Arbeitgeber Solar Millennium will das Gericht einem Medienbericht zufolge dem Top-Manager Schadenersatz zusprechen. Dies gehe aus dem Vergleichsvorschlag hervor, den das Gericht den seit Monaten heillos zerstrittenen Parteien unterbreitet habe, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ (Samstagausgabe). Der Vergleich gilt als letzte Chance, eine Eskalation doch noch abzuwenden.

Für das Unternehmen könnte ein Rechtsstreit teuer werden. „Den Anspruch auf Schadensersatz beziffert Claassen auf bis zu 200 Millionen Euro“, sagte ein Sprecher des Managers dem Blatt. Bei der Auseinandersetzung geht es um die finanziellen Folgen des nur 74 Tage dauernden Engagements des Ex-EnBW-Chefs beim Kraftwerkebauer in Erlangen. Während sich Claassen von der Firma wegen eines angeblich falschen Business-Plans hintergangen fühlt und sie Anfang 2010 abrupt verließ, fordert Solar Millennium viele Millionen, darunter die neun Millionen Euro schwere Antrittsprämie zurück.

  • dapd
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7 Kommentare zu "Medienbericht: Schadenersatz für Claassen"

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  • ich denk mal der Utz wird auch noch mal drauf zahlen ... im End' gewinnt sie, die Gerechtigkeit.

  • werden wir denn nie ruhe haben vor diesem menschen?

  • So langsam glaube ich, dass ENBW ihn da hin geschickt hat, um SolarMillenium so stark wie möglich zu schaden.

    Der hat doch nur eine Möglichkeit gesucht SM kaputt zu machen.

  • So wenig ich von Utz Claasen halte - da er das typische Bild des Managers in der Öffentlichkeit verkörpert, der den Hals einfach nicht voll genug bekommen kann und dadurch dem ganzen Berufsstand schadet - so sehr muss man respektieren, dass im ein ordentliches Gericht Recht zu gesprochen hat und seine Ansprüche demnach berechtigt sind. Moralisch mag man davon halten was man mag, übel nehmen kann man ihm aber nicht wenn es ihm offensichtlich zu stand. Gut aus seiner Sicht verhandelt, ein katastrophales Armutszeugnis des Aufsichtsrats von Solar Millenium, sich auf solche Bedingungen einzulassen. Hier wären Konsequenzen ratsam.

  • Der Claassen ist eine Bazille. Aber wer ihn als Vorstand einstellt, ist selbst schuld.

  • @ toni111
    Ja so ist er, der Utz, immer schon den Ex-Arbeitgeber auf hohen Schadenersatz verklagen.
    Das hat er im Oxfordstudium gelernt, ein helles Köpfchen der Junge. Früher zu meinen Old School-Zeiten, waren das die Streber, mit denen niemand etwas zu tun haben wollte.
    Sie richtige Arschlöcher eben.
    Die meisten von denen haben dann natürlich Karriere gemacht
    und gehen ihren Mitmenschen weiterhin auf den Zeiger.

  • solche gierigen leute kotzen mich einfach an!kriegt 400000euru pension vom enbw im jahr und will fur 74tage seinen eine abfindung.wir brauchen uns nichtzu wundern das wir jetzt in der kriese sind wo wir sind haben nur solchen leute zu verdanken.von mir aus soll er an das geld ersticken.
    ps er ist erst um die 50jahre alt und das bezahlen letzten ende alles wir schönen gruss!

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