Medienbericht
Spitzengespräch soll RWE-Führungskrise beenden

Bei der RWE AG bahnt sich ein Ende des monatelangen Gezerres um den Wechsel an der Konzernspitze an. Laut eines Zeitungsberichts soll es im Laufe des Tages zu einem Spitzengespräch kommen, bei dem über die Zukunft des Vorstandsvorsitzenden Harry Roels entschieden werde.

HB HAMBURG. Wie die „Financial Times Deutschland“ (FTD) am Montag schreibt, wollen der Roels und der Aufsichtsratsvorsitzende des Essener Versorgers, Thomas Fischer, im Laufe des Tages zusammenkommen, um über das vorzeitige Ausscheiden von Roels zu sprechen.

Dessen Vertrag läuft noch bis Ende Januar 2008. Der Niederländer soll durch den Stahlunternehmer Jürgen Großmann ersetzt werden. Da Großmann aber bereits Anfang November in den RWE-Vorstand einziehen soll, müssten beide Manager den Konzern drei Monate lang gemeinsam führen. Auf Grund erheblicher Differenzen über die Unternehmensstrategie und des unterkühlten Verhältnisses der beiden untereinander gelte dies intern jedoch als „kaum vorstellbar“.

„Das sind Spekulationen, die wir nicht kommentieren“, sagte RWE-Pressesprecherin Barbara Woydtke am Montag auf Anfrage.

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