Medienbericht: Thyssen Krupp droht Millionen-Bußgeld

Medienbericht
Thyssen Krupp droht Millionen-Bußgeld

Auf den Stahl- und Industriegüterkonzern Thyssen Krupp kommt möglicherweise ein Bußgeld in Millionen-Höhe zu. Der Konzern soll mit seinem Geschäftsbereich Elevator (Aufzüge und Rolltreppen) gemeinsam mit anderen Herstellern aus den USA, der Schweiz und Finnland in ein EU-Kartellverfahren verstrickt.

HB DÜSSELDORF. Dies berichtet die „Welt am Sonntag“. „Die betroffenen Unternehmen müssen mit einer Strafe rechnen, die bis zu zehn Prozent des weltweiten Jahresumsatzes ausmacht“, zitierte das Blatt den mit dem Fall vertrauten EU-Parlamentarier Karl-Heinz Florenz (CDU). Mit einem Ergebnis der zuständigen EU-Wettbewerbskommission wird der Zeitung zufolge in den nächsten Monaten gerechnet.

Wie es weiter heißt, wird den vier Unternehmen, die dem Bericht zufolge zusammen auf einen Weltmarktanteil von rund 70 Prozent kommen, vorgeworfen, Großaufträge untereinander aufgeteilt und Preisabsprachen getroffen zu haben. Der Düsseldorfer Konzern bestätigte am Samstag die Existenz des Kartellverfahrens. Für eine detaillierte Stellungnahme war zunächst jedoch niemand zu erreichen.

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