Medienbericht
US-Firma vor Kauf von drei deutschen Airbus-Werken

Der Flugzeugbauer Airbus steht nach einem Zeitungsbericht kurz vor dem Verkauf seiner deutschen Werke in Nordenham, Varel, und Augsburg an das US-Unternehmen Spirit AeroSystems.

HB MÜNCHEN/FRANKFURT. Airbus -Chef Thomas Enders wolle sich möglicherweise schon bis zum kommenden Freitag mit dem Zulieferer-Unternehmen einigen, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" unter Berufung auf Branchenkreise. Verkauft werden soll auch das Werk im britischen Filton, nicht jedoch der Standort im baden-württembergischen Laupheim.

Es gebe reichlich Gespräche, sagte ein EADS -Sprecher am Sonntag in München. Zu den möglichen Käufern äußerte er sich nicht. Bei den Gesprächen bestehe kein Zeitdruck. "Es ist kein Notverkauf, sondern wir wollen die beste Lösung." Auch EADS -Chef Louis Gallois hatte in der vergangenen Woche zum Zeitplan gesagt, es werde rund um die Uhr gearbeitet, es gebe aber kein Limit. Die Schwäche des Dollar mache es schwieriger, eine Einigung für die Fabriken der Tochtergesellschaft zu erzielen. Die Kaufinteressenten seien vorsichtiger geworden.

Spirit AeroSystems mit Hauptsitz in Wichita (US-Bundesstaat Kansas) ist ein Lieferant von Airbus sowie vom Konkurrenten Boeing und ist laut dem Zeitungsbericht auf die für den Flugzeugbau wichtige Kohlefasertechnologie spezialisiert. Die Werksverkäufe sind ein zentraler Baustein des Sparprogramms "Power8" bei dem Flugzeugbauer. Das Werk in Augsburg gehört zum Mutterkonzern EADS, produziert aber für Airbus.

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