Industrie

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Medienberichte: Daimler will Dividende stabil halten

Trotz der Gewinnwarnung im letzten Jahr soll die Dividende bei 2,20 Euro pro Aktie konstant bleiben. Mit der Vertragsverlängerung von Konzern-Chef Zetsche will sich der Aufsichtsrat erst Ende Februar auseinandersetzen.

Daimler-Chef Dieter Zetsche: Nach dem Willen des Haupteigners soll er nicht zusätzlich die Autosparte leiten. Quelle: dpa
Daimler-Chef Dieter Zetsche: Nach dem Willen des Haupteigners soll er nicht zusätzlich die Autosparte leiten. Quelle: dpa

FrankfurtDaimler will einem Magazinbericht zufolge seine Dividende stabil halten. Trotz der Gewinnwarnung im Oktober sollen die Anteilseigner für 2012 eine Dividende von 2,20 Euro je Aktie erhalten, wie die "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf Konzernkreise am Samstag vorab berichtet.

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Schon bis zum Jahr 2018 will Daimler die Rivalen BMW und Audi überholt haben. Mit einer Modelloffensive will Dieter Zetsche den Konzern nach vorne bringen. Was Daimler plant und auf den Markt bringt.

Im Dezember hatte es Spekulationen gegeben, wonach der Stuttgarter Autobauer die Rekorddividende für das Jahr 2011 wohl nicht erneut zahlen wolle und die Ausschüttung um 20 Cent auf zwei Euro kürzen könnte. Allerdings hatte Finanzchef Bodo Uebber nach der Prognosesenkung bereits erklärt, von dem für 2012 erwarteten Nettoergebnis her könne Daimler die Dividende stabil halten.

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Bild: PR

Die Schwaben hatten im Oktober nach einem Gewinneinbruch im dritten Quartal die Ergebnisprognose 2012 um eine Milliarde Euro reduziert. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) im fortgeführten Geschäft werde in diesem Jahr nicht wie anvisiert bei neun sondern lediglich bei acht Milliarden Euro liegen. Ein Konzernsprecher wollte sich dazu am Samstag nicht äußern und verwies auf die Präsentation der Geschäftszahlen am Donnerstag.

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Unterdessen wird der Aufsichtsrat den Vertrag von Daimler-Chef Dieter Zetsche nicht bereits auf seiner Sitzung im Vorfeld der Geschäftszahlen am Mittwoch verlängern, wie Reuters von einer mit dem Sachverhalt vertrauten Person erfahren hat. Die Verlängerung des Vertrags von Zetsche um weitere fünf Jahre bis Ende 2018 solle erst auf der Sitzung am 21. Februar unter Dach und Fach gebracht werden. Zudem dürfte der Vorstandsvertrag von Thomas Weber, zuständig für Forschung & Entwicklung, ebenfalls um fünf Jahre verlängert werden, hieß es. Auch Compliance-Vorstand Christine Hohmann-Dennhardt solle ihre Arbeit fortführen und werde einen neuen Vertrag erhalten.

Für Daimler-Chef Zetsche wird der Wind indes rauer. Daimler-Großaktionär und Deutschlands größte Fondsgesellschaft DWS fordert einen eigenen Chef für die Autosparte des Konzerns. "Wir halten nichts davon, dass Herr Zetsche sowohl Konzernchef als auch Chef der Autosparte ist", sagte DWS-Fondsmanager Stefan Bauknecht der "WirtschaftsWoche". "Wir würden es befürworten, wenn es einen eigenen Chef für die Autosparte geben würde, damit diese Einheit mehr Freiheit hat und schneller handeln kann."

  • 03.02.2013, 13:53 UhrSANTOS

    KLUGER ZUG !

    SOMIT VERMITTELT MAN STABILITÄT !

    UND GENAU DIESE STABILITÄT IST IN HEUTIGER TAGEN ALLES ANDERE ALS SELBSTVERSTÄNDLICH !

    ABER AUCH DIE PRODUKTE GEHÖREN AKTUALISIERT !
    ANSONSTEN LÄSST SICH DAS ZIEL NICHT REALISIEREN !


    GPS SERIENMÄSSIG IN DEN FAHRZEUGEN !


  • 03.02.2013, 07:52 UhrRonny

    Lieber Herr Zetsche, man sollte die Party dann verlassen wenn man anfängt Müde zu werden, dann helfen auch keine Wachmacher mehr. Ich glaube, sie haben viel erreicht, doch it's time,to go!
    Geben Sie zumindest die Autosparte an Bernhard. Hätte man das schon zu Zeiten von Schremps unrühmlichen Abgang gemacht, wäre die Position von Mercedes heute stärker und es gäne mehr Arbeitsplätze im Konzern trotz einer härteren Sanierung. Dies sei den Gewerkschaften ans Herz gelegt, die dazu neigen, zunächst unbequeme Menschen und Lösungen zu verhindern.

  • 03.02.2013, 07:45 UhrRonny

    Zetsche hat geholfen, die USA-Verluste zu mindern, er wurde als Feuerwehr dorthin geschickt und war mit dieser Mission, im Rahmen der Möglichkeiten, erfolgreich. Das Desaster bei Chrysler, Mitsubishi und bei Dornier hatte Sonnenkönig Schremp zu verantworten. Er hatte sich in anfängerhafter Weise von den amerikanischen Vrekäufern von Chrysler, den Japanern und von der Anwältin Dornier- Tiefentaler über den Tisch ziehen lassen.

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