Medienberichte
Dow und Reliance planen offenbar Milliarden-Joint-Venture

Der größte US-Chemiekonzern Dow Chemical und die indische Gesellschaft Reliance Industries planen offenbar ein milliarden-schweres Gemeinschaftsunternehmen. Damit könnten in Zukunft sowohl in den USA als auch in Indien Produktions- und Forschungsstätten entstehen.

HB BOMBAY. Wie verschiedene Zeitungen am Freitag berichteten, will Dow für die neue Firma sein Basischemie- und Plastikgeschäft abspalten. Insgesamt wollen beide Unternehmen 20 Mrd. Dollar in das Joint Venture stecken. Reliance werde für zwölf Mrd. Dollar einen Mehrheitsanteil an der Gesellschaft übernehmen, Dow erhalte die restlichen 41 Prozent, schrieb die „Times of India“.

Geplant seien auch der Aufbau gemeinsamer Produktions-, Forschungs- und Entwicklungsstätten in den USA, Indien und Entwicklungsländern, berichtete die „Economic Times“. Eine Einigung stehe kurz bevor, die Pläne könnten bereits zum Wochenende bekannt gegeben werden, hieß es. Reliance lehnte eine Stellungnahme zu den Berichten ab.

Eine Reihe indischer Firmen waren zuletzt durch ihren Drang aufgefallen, in die USA und nach Europa zu expandieren. Unter anderem hatte der indische Generikahersteller Ranbaxy Interesse an einer Übernahme des Geschäfts mit Nachahmermedikamenten von Merck gezeigt.

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