Medienberichte
Zulieferer Kirchhoff will Opel-Werk Kaiserslautern

Der Autozulieferer Kirchhoff ist Medienberichten zufolge an einer Übernahme des Opel-Werks Kaiserslautern interessiert. Damit hätte die GM-Tochter Opel nach langer Suche einen Partner gefunden. Doch Kirchhoff stellt offenbar Bedingungen.

HB FRANKFURT. Kirchhoff habe konkrete Verhandlungen bestätigt, berichteten die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und der Rundfunksender SWR4 Rheinland- Pfalz. Ein Projektteam beider Unternehmen sei mit Analyse und Planung beschäftigt.

Beide waren am Donnerstag nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Kirchhoff produziert selbst Blechstrukturteile und Komponenten.

Die GM-Tochter Opel sucht seit fast zwei Jahren nach einem Partner, dem die Fertigung in dem Komponentenwerk mit 2400 Beschäftigten übertragen werden kann. Die Iserlohner Kirchhoff sei aber nur an der Fertigung interessiert, nicht aber an der Übernahme von Servicemitarbeitern wie dem Werksschutz oder dem Gebäudemanagement, berichtete die Zeitung unter Berufung auf den Opel-Betriebsrat.

In den Verhandlungen müssten noch Fragen zu Entlohnung, Arbeitszeit und Zukunftssicherung geklärt werden, wird Gesamtbetriebsratchef Klaus Franz zitiert. Bei SWR4 hieß es, 900 Opel-Mitarbeiter sollten in eine Servicegesellschaft ausgegliedert werden.

Das Getriebewerk (Powertrain) von GM am gleichen Standort sei von den Verhandlungen nicht betroffen.

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