Medigene
Forschungskosten weiten Verluste aus

Medigene hat sich auf personalisierte Immuntherapien mit Schwerpunkt Blutkrebserkrankungen spezialisiert. Künftig will die Biotechfirma mehr Geld in die Forschung stecken. Die Aktie geht auf Berg- und Talfahrt.
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BerlinDie bayerische Biotechfirma Medigene will nach einem kräftigen Umsatzsprung im vergangenen Jahr mehr Geld in die Forschung und Entwicklung neuer Immuntherapien stecken. Dadurch werde sich der Verlust im laufenden Jahr ausweiten, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) werde der Fehlbetrag zwischen 11 und 13 Millionen Euro liegen nach 2,1 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz von Medigene, das sich auf personalisierte Immuntherapien mit Schwerpunkt Blutkrebserkrankungen spezialisiert hat, stieg um 82 Prozent auf fast 14 Millionen Euro.

Die im Prime Standard notierte Aktie ging am Mittwoch auf eine rasante Berg- und Talfahrt. Mit 15,80 Euro waren die Medigene-Papiere zwischenzeitlich so teuer wie zuletzt vor fünf Jahren. Dies wiederum nutzten Anleger für Gewinnmitnahmen und bescherten dem Anteilsschein dann ein kräftiges Minus. Am Nachmittag notierten sie knapp 16 Prozent im Minus bei 11,36 Euro.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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