Medikament ist Hoffnungsträger für Merck
FDA lässt Imclone-Krebsmittel Erbitux zu

Die US-Biotechnologiefirma Imclone hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für sein Krebsmittel Erbitux erhalten. Es ist das erste Medikament des Unternehmens, dass in den USA auf den Markt kommen darf. Die Entscheidung könnte sich auch positiv auf die Zulassung in Europa auswirken, von der vor allem die deutsche Merck KGaA profitieren würde. Der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern hält die Vermarktungsrechte außerhalb der USA und Kanadas.

HB WASHINGTON. Damit könnten auch die Chancen für eine baldige Zulassung des Medikaments in Europa gestiegen sein, für das außerhalb der USA und Kanada der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck die Vermarktungsrechte besitzt.

Die FDA teilte am Donnerstag mit, die Behörde habe Erbitux für die Behandlung von Patienten mit metastasierendem Darmkrebs in fortgeschrittenem Stadium zugelassen. Das Medikament könne jedoch ernste Nebenwirkungen haben, wie Atembeschwerden und niedrigen Blutdruck. In seltenen Fällen sei bei Erbitux- Patienten interstitielle Lungenerkrankungen (ILD) aufgetreten. Es sei jedoch schwierig nachzuweisen, ob Erbitux ILD ausgelöst habe, teilte die FDA mit.

Erbitux ist das erste Imclone-Medikament, dass in den USA die Zulassung erhält. Diese bezieht sich auf die Anwendung von Erbitux zusammen mit dem Krebsmittel Irinotecan oder Erbitux allein, sofern Patienten Irinotecan nicht vertragen.

In Kombination mit einer Chemotherapie hatte Erbitux bei klinischen Tests des europäischen Imclone-Partners Merck Tumore von Darmkrebspatienten, die bereits alle anderen Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft hatten, in 23 % der Fälle schrumpfen lassen. Erbitux ist ein Antikörper, der das Tumorwachstum hemmen soll.

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