Medizin- und Sicherheitstechnik-Hersteller mit Quartalszahlen
Drägerwerk überrascht mit Gewinnzuwachs

Der Medizin- und Sicherheitstechnik-Hersteller Drägerwerk hat im zweiten Quartal dank guter Nachfrage aus Deutschland und Asien mit einem Gewinnzuwachs überrascht.

HB LÜBECK. Der Umsatz sei auf 457,8 (444,9) Mill. Euro geklettert, teilte Drägerwerk am Donnerstag in Lübeck mit. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) und vor Einmaleffekten wuchs auf 41,4 (33,5) Mill. Euro. Unter dem Strich blieb den Lübecker 18,2 (15,7) Mill. Euro. In allen Kennziffern übertraf Drägerwerk die Erwartungen. An den Zielen für das Gesamtjahr hielt die im TecDax notierte Gesellschaft fest. Die Aktie legte bis zum Mittag um 3,85 Prozent auf 41,30 Euro zu.

Nach Vorlage der Quartalszahlen blieb Unternehmenschef Stefan Dräger jedoch zurückhaltend mit Blick auf das Gesamtjahr: Das besonders hohe Ertragswachstum des zweiten Quartals sei nicht auf das Gesamtjahr übertragbar. Daher bleibe es bei dem bisherigen Ausblick.

Danach erwartet Drägerwerk bei einem leicht steigenden Umsatz trotz der sich abschwächenden Weltkonjunktur unverändert ein stabiles Ebit vor Sonderaufwendungen. Die Einmalaufwendungen sollen 2008 in Höhe von 20 bis 25 Mill. Euro liegen. 2007 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 1,8 Mrd. Euro, ein Prozent mehr als 2006. Der Jahresüberschuss sank um 17,7 Prozent auf 60,8 Mill. Euro.

In der Medizintechnik verzeichnete das Unternehmen dank guter Auftragslage vor allem in Deutschland und Asien Zuwächse. Enttäuschend lief hingegen das US-Geschäft. Der Umsatz lag in Übersee auch in lokalen Währungen unter dem Vorjahreswert.

Ein deutliches Umsatzplus erzielte das Unternehmen mit seiner Sparte Sicherheitstechnik. Dazu beigetragen hätten vor allem die Regionen Deutschland, Übriges Europa und Asien-Pazifik. Dagegen musste Drägerwerk aufgrund des schwachen US-Dollar in der Region Amerika einen Umsatzrückgang hinnehmen.

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