Medizin- und Sicherheitstechnikanbieter
Drägerwerk bereitet sich auf Umsatzeinbruch vor

Drägerwerk stellt angesichts der unsicheren Wirtschaftslage seine Prognose eines Umsatzrückgangs um bis zu fünf Prozent für 2009 in Frage.

HB HAMBURG. "Zwar sind wir bisher weniger stark betroffen als andere Branchen, allerdings bereiten wir uns angesichts der derzeit großen Unsicherheiten aller Prognosen auf stärkere Auftragsrückgänge vor", sagte Firmenchef Stefan Dräger am Donnerstag in Hamburg. Selbst bei einem Umsatzrückgang um bis zu 15 Prozent wäre der Lübecker Medizin- und Sicherheitstechnikanbieter aber noch in der Lage, einen Betriebsgewinn zu erzielen.

Sein angekündigtes Sparprogramm will Drägerwerk in der zweiten Jahreshälfte umsetzen. "Wir wollen die Kosten insgesamt signifikant senken, um künftig bei vergleichbarem Umsatz ein höheres Ergebnis zu erzielen", sagte Dräger. An Investitionen in Forschung und Entwicklung und dem Ausbau des Produktangebots halte der Konzern fest.

Der Vorstand plant unverändert mittelfristig ein Wachstum mindestens auf Marktniveau und eine operative Umsatzrendite (Ebit-Rendite) von zehn Prozent sowie eine Verzinsung des eingesetzten Kapitals (Roce) von 20 Prozent.

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