Medizintechnik
Carl Zeiss Meditec wagt keinen Ausblick

Der Medizintechnik-Anbieter Carl Zeiss gibt weiterhin keinen Ausblick auf das Gesamtjahr. Von seinem Sparkurs und der Nachfrageentwicklung in Asien und den USA hat das Unternehmen im ersten Halbjahr profitiert.

HB JENA. "In der derzeit schwierigen Situation sehen wir uns mit diesem Ergebnis in unserer Strategie bestätigt", sagte Michael Kaschke, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss AG am Donnerstag bei Vorlage endgültiger Zahlen für die ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres 2008/2009. Carl Zeiss sei regional sehr gut ausbalanciert. Mit einer Eigenkapitalquote von 70 Prozent sei die Gesellschaft "sehr solide finanziert".

In den ersten sechs Monaten stieg der Umsatz um 12,5 Prozent auf 336,7 Mio. Euro, während sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 20,8 Prozent auf 38,9 Mio. Euro verbesserte. Die Ebit-Marge stieg auf 11,7 Prozent (Vorjahr: 10,7). "Unser Ziel bleibt es, die bereits erreichte gute Profitabilität stabil zu halten und mittelfristig weiter zu verbessern", so Kaschke. Unter dem Strich wie die TecDax-Gesellschaft ein Ergebnis pro Aktie nach Minderheiten von 0,29 Euro nach 0,30 Euro im Vorjahr aus. Ende April hatte Carl Zeiss bereits vorläufige Zahlen veröffentlicht. An der Börse verlor die Carl Zeiss zu Handelsbeginn 1,37 Prozent auf 10,08 Euro.

Die Region "Amerikas" blieb auch in den ersten sechs Monaten 2008/2009 umsatzstärkste Region. Der Umsatz in dieser Region stieg im Vergleich zum Vorjahr um 15,7 Prozent auf 116,2 Mio. Euro. Hier wirkte verstärkend die US-Dollar Aufwertung, wie die Gesellschaft weiter mitteilte. Der Anteil am Umsatz in Höhe von 34,5 Prozent stieg gegenüber dem Vorjahr leicht an.

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