Medizintechnik
Dräger senkt Ergebnisprognose für 2008

Der Medizin- und Sicherheitstechnik-Hersteller Drägerwerk hat seine Prognosen für 2008 gesenkt. Auf Basis der Novemberzahlen für das Geschäftsjahr 2008 sei ein um etwa 15 Prozent geringeres Konzernergebnis als ursprünglich prognostiziert zu erwarten, teilte das im TecDax notierte Unternehmen am Freitagabend mit.

HB LÜBECK. Die Titel rutschten im nachbörslichen Handel bei Lang & Schwarz um knapp vier Prozent ins Minus.

"Obwohl die Umsätze beider Unternehmensbereiche die Vorjahreswerte übertreffen, bleibt der Umsatz des Unternehmensbereichs Medizintechnik insgesamt hinter den Erwartungen zurück", teilte Drägerwerk mit. Gründe seien die bereits bekannten Verzögerungen in der Aktualisierung der Produktpalette, die Dollarstärke sowie Wertberichtigungen alter Forderungen im Ausland.

Diese Effekte wirken sich dem Unternehmen zufolge besonders stark aus, da der Unternehmensbereich Medizintechnik typischerweise im vierten Quartal mehr als 50 Prozent des gesamten Jahresergebnisses erwirtschafte. Um die Basis für eine künftig höhere Marge zu schaffen, habe das Unternehmen beschlossen, die Investitionen in Forschung und Entwicklung bereits jetzt zu erhöhen.

Eine Prognose für 2009 wird das Unternehmen im Rahmen der Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2008 im Februar 2009 bekanntgeben.

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