Medizintechnik
Drägerwerk profitiert von der Schweinegrippe

Die Bekämpfung der Schweinegrippe nutzt dem Medizintechnikhersteller Drägerwerk. Im dritten Quartal hat das Unternehmen dadurch besser als erwartet abgeschnitten.
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HB HAMBURG. Der Medizintechnik- und Sicherheitstechnikanbieter Drägerwerkhat im dritten Quartal dank Aufträgen bei der Bekämpfung der Schweinegrippe besser abgeschnitten als erwartet und hebt seine Prognose leicht an. In den Monaten Juli bis September sei der operative Gewinn (Ebit) bei einem leicht gestiegenen Umsatz binnen Jahresfrist um ein Fünftel auf 13,3 Mio. Euro geklettert, teilte das Lübecker Unternehmen am Donnerstag mit. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Betriebsgewinn von zehn Mio. Euro gerechnet.

Angesichts einer guten Auftragslage erwartet Drägerwerk nun, dass der Umsatz im Gesamtjahr geringfügig und das Ebit deutlich unter dem Vorjahreswert liegen wird. Bisher war der Konzern von einem Umsatzrückgang um fünf Prozent ausgegangen. Trotz des niedrigeren Betriebsgewinns werde der Konzern unter dem Strich nicht in die Verlustzone abrutschen, erklärte der Vorstand. Bisher war ein Nettoverlust nicht gänzlich ausgeschlossen worden.

Der Sparkurs werde fortgesetzt, hieß es. Drägerwerk prüfe derzeit weltweit alle Produktionsstandorte auf ihre Wirtschaftlichkeit und Konkurrenzfähigkeit.

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