Medizintechnik
Siemens darf Bayer-Diagnostiksparte kaufen

Die europäischen Kartellbehörden haben dem Technologiekonzern Siemens grünes Licht für die Übernahme der Bayer-Diagnostiksparte gegeben.

HB BRÜSSEL/MÜNCHEN. Sie sei zu dem Schluss gekommen, dass die Übernahme den Wettbewerb im europäischen Wirtschaftsraum nicht maßgeblich behindere, teilte die EU-Kommission am Dienstag mit. Durch den 4,2 Milliarden Euro schweren Kauf steigt Siemens zum weltweit zweitgrößten Anbieter von Immundiagnostik auf, bei der bestimmte Antikörper eingesetzt werden, um Krankheiten festzustellen.

"Für Siemens ist dadurch der Weg frei, das erste integrierte Diagnostik-Unternehmen der Welt zu formen", sagte der für den Bereich Medical Solutions zuständige Siemens-Vorstand Erich Reinhardt. Erst Ende Juli hatte der Technologiekonzern den Kauf der amerikanischen Diagnostic Products Corporation (DPC) abgeschlossen.

Ab kommendem Jahr sollen die beiden übernommenen Bereiche unter dem Namen "Siemens Medical Solutions Diagnostics" firmieren. Die Bayer-Sparte erwirtschaftete im Vorjahr einen Umsatz von 1,4 Milliarden Euro und beschäftigt weltweit mehr als 5 000 Mitarbeiter.

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