Medizintechnik
Siemens stärkt Position auf japanischem Markt

Der Elektrokonzern Siemens hat die Mehrheit an einem bereits gemeinschaftlich geführten Medizintechnikunternehmen in Japan übernommen. Zudem wurde ein weiteres Gemeinschaftsunternehmen für klinische IT-Lösungen gegründet.

HB MÜNCHEN. Siemens habe 16 Prozent der Anteile an dem Ultraschall-Spezialisten Mochida Siemens Medical Systems erworben und halte nun 51 Prozent, teilte der Konzern am Montag mit. Mochida Siemens wurde 2004 gegründet und baut Ultraschall-Geräte vor allem für die Gynäkologie und Geburtsheilkunde. Die Stellung im Bereich der inneren Medizin und Kardiologie soll ausgebaut werden.

Zudem gründete Siemens ein neues Gemeinschaftsunternehmen für IT im japanischen Gesundheitswesen. Zusammen mit dem Kameda Healthinformatics Institute wolle der Konzern mit der gemeinsamen Tochter Siemens Kamda, an der das Münchener Unternehmen zwei Drittel besitzt, den japanischen Markt für Informationstechnik in Kliniken für sich erschließen.

Japan gilt wegen seiner alternden Bevölkerung als attraktiver Markt für Medizintechnikanbieter. Allerdings war es für Ausländer bislang schwer, ohne die Unterstützung lokaler Partner im fernöstlichen Kaiserreich gegen einheimische Konzerne wie Toshiba Fuß zu fassen. Siemens-Chef Peter Löscher baut derzeit die Medizinsparte seines Hauses massiv aus.

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