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26.07.2008 
Porsche zeigt, wie es geht

Mehr Gewinn als Umsatz

Der deutsche Autobauer Porsche zeigt, wie es funktioniert. Porsche hat dank Finanztransaktionen und infolge des steigenden Börsenkurses von Volkswagen im zu Ende gehenden Geschäftsjahr einem "Spiegel"-Bericht zufolge mehr Gewinn als Umsatz erwirtschaftet.

Der Vorstandsvorsitzende der Porsche AG, Wendelin Wiedeking. FOTO: dpa Lupe

Der Vorstandsvorsitzende der Porsche AG, Wendelin Wiedeking. FOTO: dpa

HB STUTTGART. Davon gingen Porsche-Manager und Autoanalyst Arndt Ellinghorst von der Credit Suisse aus, berichtete das Nachrichtenmagazin am Samstag vorab. Erwartet werde ein Umsatz von 8,6 Milliarden Euro und ein Gewinn von mehr als elf Milliarden. Ein Porsche-Sprecher verwies am Samstag in Stuttgart darauf, dass die Zahlen für das Ende Juli auslaufende Geschäftsjahr 2007/08 erst im Herbst veröffentlicht würden.

Mit dem Verkauf seiner Sport- und Geländewagen werde Porsche nach den Schätzungen von Ellinghorst nur 1,2 Milliarden Euro einfahren, 5,9 Milliarden kämen allein aus der Neubewertung des 31-prozentigen Anteils an VW. Mit Aktienoptionen werde Porsche 3,5 Milliarden Euro verdient haben, berichtete das Magazin. Dividenden und die Zurechnung von Gewinnen von VW brächten über 900 Millionen Euro. Porsche steht bei VW vor der Übernahme der Mehrheit, nachdem die EU in der vergangenen Woche dafür grünes Licht gegeben hatte. Bereits im Geschäftsjahr 2006/07 hatte der Gewinn mit 5,86 Milliarden Euro vor Steuern bei 79 Prozent des Umsatzes gelegen.

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