Mehr Teile aus China, Südkorea und Europa
General Motors will Preise bei Zulieferern weiter drücken

General Motors übt auf ihre US-Zulieferer Druck aus, ihre Preise auf das Niveau ausländischer Anbieter zu senken.

HB DETROIT. Der Top-Einkäufer des verlustträchtigen US-Automobilherstellers, Bo Andersson, hat sich am Mittwoch mit Vertretern von Zulieferern getroffen und ihnen eröffnet, dass GM in den nächsten Jahren in erheblichem Umfang Ressourcen aus globalen Märkten beziehen wird, darunter China, Südkorea und Europa. Entsprechend hätten sich Teilnehmer des Treffens geäußert, schreibt das "Wall Street Journal" am Donnerstag.

Einige Teilnehmer des Treffens sowie Berater von GM vermuten, dass der Konzern die Zulieferer in nächster Zeit drängen wird, Werke in China, vorzugsweise neben den eigenen Joint-Venture-Fertigungsstätten in Schanghai, zu bauen. Andersson habe sich zu dem Treffen nicht äußern wollen und die rund 380 Teilnehmer gebeten, nicht mit der Presse zu sprechen. GM-Sprecher Tom Wickham bestätigte allerdings, dass es bei dem Treffen um Globalisierung und die sich daraus ergebenden Themen für GM und seine Zulieferer gegangen sei. Andersson habe nicht verlangt, dass sie ihre Fertigung an einen bestimmten Standort verlegen, um mit GM im Geschäft zu bleiben.

GM hat bereits zuvor Preissenkungen von Zulieferern verlangt. Einzelne von ihnen haben allerdings bereits gewarnt, steigende Preise für Stahl und Kunststoff dürften es zunehmend schwierig machen, die Forderungen der Automobilkonzerne zu erfüllen.

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