Mehr Umsatz, weniger Gewinn Lokomotiv-Geschäft macht Vossloh zu schaffen

Das Lokomotiv-Geschäft läuft bei Vossloh nicht rund. Der Umsatz des Konzerns steigt zwar, doch beim Gewinn macht sich das nicht bemerkbar. Dennoch soll 2015 ein größeres Plus stehen.
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Die Lokomotiven verkaufen sich nicht gut – der Konzern schreibt mit den Antriebseinheiten keinen Gewinn. Quelle: ap
Vossloh

Die Lokomotiven verkaufen sich nicht gut – der Konzern schreibt mit den Antriebseinheiten keinen Gewinn.

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DüsseldorfDer Bahntechnikkonzern Vossloh hat zum Jahresauftakt trotz Umsatzzuwächsen weniger verdient und einen Einbruch im Auftragseingang verbucht. Als Grund nannte Vorstandschef Hans Schabert am Donnerstag zum einen höhere Verluste im Lokomotiv-Geschäft und stark schrumpfende Bestellungen in dem Bereich.

Dennoch behielt der Vorstand seine Jahresziele bei, die neben einem Wachstum der Erlöse um drei bis vier Prozent eine deutliche Verbesserung des operativen Ergebnisses (Ebit) vorsehen. Nach einem Verlust soll 2015 eine Ebit-Marge von drei bis vier Prozent erreicht werden.

Im ersten Quartal 2015 kletterte der Umsatz um 8,7 Prozent auf 319,8 Millionen Euro. Das Ebit ging auf 1,0 (Vorjahr: 6,5) Millionen Euro zurück. Der Auftragseingang brach auf 266,5 (456,5) Millionen Euro ein.

Großaktionär und Aufsichtsratschef Heinz-Hermann Thiele, der mit seiner Übernahmeofferte für den Konzern wenig Erfolg hatte und rund 30 Prozent hält, hatte Vossloh einen Umbau und die Trennung vom Lokomotivgeschäft verordnet. Das von ihm im Frühjahr 2014 eingesetzte Management musste daher im ersten Jahr seiner Amtszeit einen hohen Verlust verbuchen. Bei stagnierenden Erlösen von 1,3 Milliarden Euro fiel 2014 operativ ein Minus von knapp 172 Millionen Euro an.

  • rtr
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