Mehrere Hundert Smart aus Italien eingeschleust
Neue Graumarktgeschäfte bei DaimlerChrysler

Die Betrugsaffäre bei DaimlerChrysler weitet sich aus: So sollen Autos der Marke Smart vorbei an den offiziellen Vertriebswegen nach Deutschland gekommen sein.

HB BERLIN. Neben Mercedes-Fahrzeugen von DaimlerChrysler könnten auch Autos der Marke Smart über den grauen Markt nach Deutschland gekommen sein. Eine Sprecherin des Autokonzerns bestätigte am Samstag einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel». Dem Bericht zufolge soll ein nicht autorisierter Händler mehrere Hundert Kleinwagen der Marke Smart mit Preisnachlässen von über 30 Prozent in Deutschland anbieten.

Laut Spiegel sollen die Fahrzeuge aus Italien kommen. An der Spitze des Italien-Geschäfts steht Wolfgang Schrempp, der jüngere Bruder von Konzernchef Jürgen Schrempp. Die Kleinwagen sollen mit einem hohen Rabatt in Italien an einen Autovermieter verkauft worden sein, der sie aber nicht in seiner Flotte einsetzte, hieß es weiter. Stattdessen sollen die Wagen in Deutschland auf den Markt gebracht worden sein. Nach Aussage der Unternehmenssprecherin ist Vorstandschef Schrempp an der Aufklärung der Sache beteiligt.

Seit einigen Wochen ermittelt die Stuttgarter Staatsanwaltschaft wegen Verdachts der Untreue gegen mehrere Mitarbeiter des Autokonzerns. Das Unternehmen hatte sich deswegen bereits von einigen deutschen Vertriebsmanagern getrennt. Sie sollen an den offiziellen Vertriebswegen vorbei Mercedes-Pkws in den Markt gebraucht haben.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%