Mehrheitseigner: Terex will Demag-Dividende eindampfen

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Terex will Demag-Dividende eindampfen

Demag-Mehrheitseigner Terex hält die Aktionäre des Kranbauers an der kurzen Leine. Die Dividende soll auf vier Cent gekürzt werden. Zusätzlich sollen die Düsseldorfer ihren gesamten Gewinn an die Amerikaner abführen.
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DüsseldorfDer neue Eigentümer des Düsseldorfer Kranbauers Demag Cranes will die restlichen Aktionären mit einer deutlich geringeren Dividende abspeisen. Der mit knapp 82 Prozent am Düsseldorfer Kranbauer beteiligte US-Baumaschinenkonzern Terex beantragte auf der Hauptversammlung, nur vier Cent je Aktie auszuschütten. Vorstand und Aufsichtsrat hatten 78 Cent je Anteilsschein vorgeschlagen. Die Aktionärsversammlung soll unter anderem auch einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abnicken, der Demag verpflichtet, seinen gesamten Gewinn an Terex abzuführen. Angesichts der Mehrheitsverhältnisse hat Terex keine Probleme, seine Anträge durchzubekommen.

Im Bilanzjahr 2010/11 (per Ende September) hatte Demag bei einem Umsatzplus von 23 Prozent auf 1,12 Milliarden Euro operativ 76 Millionen Euro verdient, knapp 40 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Netto brach das Ergebnis allerdings um 76,5 Prozent auf 6,5 Millionen Euro ein. Grund waren Kosten im Zusammenhang mit der Abwehrschlacht gegen Terex, die der US-Konzern letztendlich gewann.

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