Mehrheitsübernahme
Porsche will VW-Anteil später erhöhen als angekündigt

Porsche wird seinen 31-prozentigen Anteil an VW später aufstocken als angekündigt. Die geplante Erhöhung um weitere 4,9 Prozent werde "erst im Laufe des September" erfolgen, sagte ein Porsche-Sprecher am Montag.

HB STUTTGART. Der Sportwagenhersteller könne "ab dem 2. September" Termingeschäfte zur Aufstockung seines Anteils vollziehen. Vorstandschef Wendelin Wiedeking hatte Anfang Juli noch gesagt, dass an dem genannten Datum das Termingeschäft wirksam werde und Porsche damit ab diesem Tag faktisch die Kontrolle über Volkswagen haben werde.

Mit der Vereinbarung zum Kauf des 4,9-prozentigen Stimmrechtspakets hatte Porsche die EU-Wettbewerbshüter im Juli davon überzeugt, dass tatsächlich die Mehrheit bei VW angestrebt wird. Mit einer Beteiligung von insgesamt 36 Prozent gilt eine Hauptversammlungsmehrheit bei VW als sicher.

Porsche strebt einen Stimmrechtsanteil von mehr als 50 Prozent an. Für diese Mehrheitsübernahme holen die Stuttgarter derzeit rund um den Globus die Genehmigungen der Kartellwächter ein. Für den Erwerb der VW-Aktien steht dem finanzkräftigen Stuttgarter Konzern eine Kreditlinie von mehr als zehn Mrd. Euro zur Verfügung.

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