Mehrweg ist im turbulenten Biermarkt Trumpf - Warsteiner zeigt sich trotz Minus zufrieden
Krombacher behauptet Platz eins

Einwegpfand, Jahrhundertsommer und zahlreiche Übernahmen haben den deutschen Brauern bereits 2003 eine turbulente Zeit beschert. Nachdem die meisten Beteiligten jetzt Bilanz gezogen haben, stehen die Gewinner und Verlierer des vergangenen Jahres fest.

ire DÜSSELDORF. Ganz oben auf dem Siegertreppchen hat sich die Krombacher Brauerei festgesetzt und ihre führende Position im vergangenen Jahr durch den Rekordausstoß von 5,4 Mill. Hektoliter (hl) Bier gehalten. Neben dem Ausstoß stieg auch der Umsatz von Deutschlands größter Privatbrauerei um 12 % auf 515,8 Mill. Euro. Zu den Erträgen wollte sich Krombacher-Geschäftsführer HansJürgen Grabias bei der Jahrespressekonferenz des Familienunternehmens gestern in Düsseldorf wie immer nicht äußern, kündigte aber für das laufende Jahr Investitionen in Höhe von 40 Mill. Euro und einen stabilen Werbeetat von 55 Mill. Euro an. Auch die juristisch umstrittene „Regenwald-Kampagne“ mit TV-Moderator Günter Jauch werde man 2004 fortführen, so Grabias.

Krombacher profitierte 2003 von der traditionell starken Ausrichtung auf Mehrwegprodukte und konnte den wegbrechenden Absatz auf dem Dosenbier-Sektor mehr als kompensieren. Auch bei den Biermischgetränken spielen die Kreuztaler mit einem Ausstoß von insgesamt 249 000 hl von „Radler“ und „Cab“ mittlerweile eine wichtige Rolle.

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