
Berlin/FrankfurtDie Deutsche Umwelthilfe wirft der Radeberger-Gruppe einen massiven Etikettenschwindel mit Bierflaschen der Marke Corona Extra vor. Diese würden entgegen der Angaben von Radeberger nicht nach Mexiko zurückgeschickt und dort wiederbefüllt, teilte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) am Mittwoch in Berlin mit.
„Damit erschleicht sich die größte deutsche Brauereigruppe zulasten ehrlicher Mehrweg-Brauereien einen Verkaufsvorteil von über vier Euro pro Bierkasten“, kritisierte die DUH. Denn normalerweise dürften nicht die 8 Cent Pfand für Mehrwegflaschen erhoben werden, sondern es seien 25 Cent für Einwegflaschen fällig.
Die zehn größten deutschen Biermarken laut der Marken-Hitliste des Getränkemarkt-Magazins „Inside“ 2011. Dabei handelt es sich nicht um Unternehmensangaben, sondern um Zahlen beziehungsweise Hochrechnungen des Fachmagazins. Die Brauereien haben ihre Zahlen zum Teil noch nicht veröffentlicht. Enthalten sind Biermischgetränke und alkoholfreies Bier. Bei Oettinger, Beck's, und Hasseröder ist jeweils nur der Inlandsabsatz berücksichtigt.
Erdinger
+ 4,4 Prozent
1,72 Millionen
Radeberger
+ 6,1 Prozent
1,96 Millionen
Paulaner
+ 0,4 Prozent
2,23 Millionen
Veltins
+ 4,2 Prozent
2,69 Millionen
Hasseröder
+ 9,9 Prozent
2,71 Millionen
Warsteiner
- 3,0 Prozent
2,72 Millionen
Beck's
+ 4,0 Prozent
2,75 Millionen
Bitburger
+ 2,8 Prozent
4,03 Millionen
Krombacher
- 0,3 Prozent
5,39 Millionen
Oettinger
- 2,1 Prozent
6,21 Millionen
Die Radeberger-Gruppe vertreibt die Marke Corona Extra in Deutschland. „Diese Vorwürfe entbehren jeder Grundlage und fußen auf einer Fehlinformation der Deutschen Umwelthilfe“, teilte das Unternehmen mit. Die Flaschen würden über Antwerpen nach Mexiko zurückgeschickt. Jedoch weisen die Corona-Flaschen in Deutschland laut Umwelthilfe niemals Mehrweg-typische Gebrauchsspuren auf.
Radeberger verwies darauf, dass für den deutschen Markt nur neue Flaschen verwendet würden. Ein Corona-Vertreter in Mexiko teilte in einer der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Mail mit, dass niemals leere Corona-Flaschen aus Deutschland zurückkämen, es gebe kein Mehrwegsystem.
Radeberger wiederum legte eine Corona-Erklärung aus Madrid vor, in der heißt, dass alle Flaschen zurück nach Mexiko gebracht würden. Allerdings wird dort nicht gesagt, dass diese auch wiederbefüllt würden. In einer weiteren Erklärung teilte ein Corona-Vertreter Radeberger jedoch mit, dass leere Flaschen gespült, wieder mit Bier befüllt und in andere Märkte geschickt würden.

Das Greenpeace, Unicef und PETA weder mildtätig noch gemeinnützig sind sollte doch jedem klar sein der etwas von der Materie versteht.
Greenpeace setzt sich für genetisch verändertes Saatgut ein und ist auch für die tollen Energiesparlampen, Unicef hatte den einen oder anderen "Spendenskandal" und PETA schlachtet über 90% der eingefangenen Tiere binnen kürzester Zeit ab.
Bono mit seiner Stiftung ist doch wohl auch ein Witz. Knapp 2% der Einnahmen werden für "Charity" verwendet, >90% gehen in die eigene Tasche. Der eigentliche Zweck der Stiftung ist die Föderung des Gedankens des Spendens.
Ich wurde übrigens von Shell und Exxon Mobile finanziert um die o.g. Vereine zu verleumden ...

Blos gut, dass wir nicht noch auf Umweltschützer pfand geben müssen, den die sind doch wirlich nur Einwegverpackungen.

Mexikanisches Bier nach Deutschland zu schicken ist ohnehin absurd. Ob Mehrweg oder nicht spielt dabei keine Rolle.
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