Mercedes holt auf - Rabattschlachten drücken Margen
BMW ist der König der Oberklasse

Wenn da nur das Problem der Rabatte und damit der sinkenden Margen nicht wäre. Denn die Zeiten, in denen die Edelhersteller es sich leisten konnten, den Wunsch des Kunden nach Preisnachlässen brüsk zurückzuweisen, sind vorbei. Abschläge bis zu 19 Prozent sind auch in Deutschland drin, schreibt die Wirtschaftswoche in ihrer aktuellen Ausgabe. Dabei sei es egal, welche Hersteller die Kunden um Rabatte angegangen wären - letztlich hätten sie alle ein paar Prozente nachgelassen, von Audi über BMW und Mercedes bis zu VW mit seinem Phaeton.

Denn der Konkurrenzdruck wächst. Derzeit dränge angesichts der Krise auf den Massenmärkten jeder ins edle Segment, sagt Diez. Schon bald werde das Angebot höher sein als die Nachfrage. Die Folge: „Premium-Fahrzeuge werden nicht mehr zu Listenpreisen verkauft, die Zeiten sind vorbei.“

Gerade auf dem wichtigen US-Markt sei die Wettbewerbsintensität hoch, sagt BMW-Chef Helmut Panke. Kein Hersteller kann es sich leisten, dort keine Rabatte zu geben. Auch BMW räumt dies inzwischen ein, das Niveau sei aber niedriger als bei der Konkurrenz. Abschläge gebe es vor allem bei auslaufenden Modellen.

Verlierer des Wettbewerbs in den oberen Klassen könnten nach Einschätzung der Experten aber vor allem US-Hersteller sein. „Mercedes und BMW schaukeln sich gegenseitig hoch“, sagt Dudenhöffer. „Die anderen werden es in den nächsten fünf Jahren schwer haben.“ Auch Diez glaubt, dass „Made in Germany“ trotz der Qualitätsprobleme bei Mercedes ein Vorteil sein wird. „Die Deutschen sind nach wie vor die Premium-Champions.“

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%