Mercedes leidet unter Qualitätsmängeln
Chrysler macht Daimler-Chrysler Freude

Die Restrukturierungen der einstigen Problemsparten Chrysler und Nutzfahrzeuge zeigen erste Wirkungen. Der Gewinn ist deutlich gestiegen und auch für das Gesamtjahr gibt sich der Stuttgarter Autokonzern optimistischer. Der neu berufene Mercedes-Pkw-Chef Eckhard Cordes wird seinen Posten allerdings mit einem Gewinnrückgang antreten müssen.

HB STUTTGART. Das operative Ergebnis im Konzern habe sich zwischen April und Juni auf 2,09 (Vorjahr: 0,64) Mrd. Euro mehr als verdreifacht, teilte DaimlerChrysler am Donnerstag in Stuttgart mit. Die von Reuters befragten Analysten hatten nur mit 1,87 Mrd. Euro gerechnet. Ein größer als erwarteter operativer Gewinn von 516 Mill. Euro bei der US-Tochter Chrysler und ein verdoppelter Gewinn mit Lkw und Bussen machten dabei die Ertragseinbußen bei Mercedes-Pkw mehr als wett. Wegen eines Verlustes von fast 500 Mill. Euro beim japanischen Partner Mitsubishi fiel der Quartalsgewinn des deutsch-amerikanischen Konzerns mit 554 (109) Mill. Euro unter dem Strich aber deutlich niedriger aus als erwartet. Der Konzernumsatz stieg im Quartal um neun Prozent auf 37,1 Mrd. Euro.

Die Daimler-Chrysler-Aktie büßte nach Bekanntgabe der Zahlen einen Großteil ihrer Kursgewinne wieder ein. Am Mittag lag sie mit 1,0 % im Plus bei 37,50 Euro. Das Papier hatte an den vergangenen Tagen bereits angezogen. „Die Zahlen sind verdammt gut, auch wenn das Nettoergebnis etwas unter den Prognosen liegt. Einige im Markt hatten aber vielleicht bessere Zahlen erwartet“, sagte Postbank-Händler Ascan Iredi.

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