Merck & Co. enttäuscht Anleger
Starker Dollar nagt am Umsatz des US-Pharmariesen

Im vierten Quartal 2015 verzeichnete Merck einen überraschend hohen Umsatzrückgang von 2,5 Prozent. Auch die Geschäfte mit dem Diabetesmittel Januvia und dem Arthritispräparat Remicade ließen zu wünschen übrig.

BangaloreDer US-Pharmakonzerns Merck & Co leidet unter dem starken Dollar. Für das vierte Quartal 2015 wies das Management am Mittwoch deswegen einen Umsatzrückgang von 2,5 Prozent auf 10,2 Milliarden Dollar aus. Hinzu kamen rückläufige Geschäfte mit dem Diabetesmittel Januvia und dem Arthritispräparat Remicade.

Der Quartalsgewinn brach binnen Jahresfrist um 87 Prozent auf 976 Millionen Dollar ein. Vor Sonderposten ergab sich allerdings ein Ergebnis je Aktie, das besser ausfiel als von Experten vorausgesagt.

Mercks Umsatzprognose für 2016 beläuft sich auf 38,7 Milliarden bis 40,2 Milliarden Dollar. Branchenexperten rechneten bislang im Schnitt mit einem Wert am oberen Ende dieser Spanne. An der Wall Street reagierten Anleger enttäuscht auf den Zwischenbericht: Die Merck-Aktie notierte im vorbörslichen Handel 2,2 Prozent tiefer.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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