Merck & Co
US-Pharmakonzern macht zum Jahresstart mehr Gewinn

Der US-Pharmakonzern Merck ist auf Wachstumskurs. Der Gewinn fiel im ersten Quartal mit 1,55 Milliarden Dollar überraschend stark aus. Wachstumstreiber ist vor allem die Krebsimmuntherapie Keytruda.
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FrankfurtEin starkes Geschäft mit seinem wichtigsten Krebsmedikament, mit Impfstoffen und einem Mittel zur Behandlung von Hepatitis C hält Merck & Co auf Wachstumskurs. Der US-Pharmakonzern baute seinen Gewinn im ersten Quartal stärker als erwartet aus und erhöhte seine Ziele für das Gesamtjahr. Im ersten Jahresviertel kletterte der Nettogewinn um 38 Prozent auf 1,55 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Der Umsatz legte um 1,3 Prozent auf 9,43 Milliarden Dollar zu. Zwar hat Merck & Co mit Patentverlusten und einem mauen Geschäft mit Diabetesmitteln zu kämpfen. Als Zugpferd erweist sich jedoch die Krebsimmuntherapie Keytruda, deren Umsätze auf 584 Millionen Dollar von 249 Millionen vor Jahresfrist in die Höhe schnellten. Starke Zuwächse verzeichnete auch das Hepatitismittel Zepatier.

Merck profitierte zum Jahresauftakt auch von niedrigeren Ausgaben im Zusammenhang mit Zukäufen, Verkäufen und Restrukturierungsmaßnahmen. Für 2017 rechnet der Konzern nun mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 3,76 bis 3,88 Dollar statt der bislang prognostizierten 3,72 bis 3,87 Dollar. Die Umsatzprognose wurde auf 39,1 bis 40,3 Milliarden von 38,6 bis 40,1 Milliarden Dollar angehoben.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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