Messerundgang mit Schröder
Luftfahrtschau eröffnet

Die europäische Luft- und Raumfahrtindustrie sieht zum Beginn der Internationalen Luftfahrtmesse in Berlin ein Ende der zweijährigen Krise. Bundeskanzler Gerhard Schröder eröffnete die Ila 2004 am Montagnachmittag mit einem Messerundgang.

HB BERLIN. Eine Woche lang präsentieren 987 Aussteller aus 43 Ländern auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld die gesamte Palette an Produkten und Dienstleistungen der Branche. Die Veranstalter erwarten rund 200 000 Besucher.

Zum Auftakt der Messe bezeichnete Schröder die Luft- und Raumfahrt als ein Musterbeispiel einer leistungsfähigen und starken Industrie. Entgegen dem allgemeinen Trend hätten die betreffenden Unternehmen ihre Umsätze auf 15,7 Mrd. Euro im vergangenen Jahr steigern können. Hier sei der Schritt von Innovation zur Produktion gelungen, lobte der Kanzler die Branche. Für dieses und das kommende Jahr erschienen die Perspektiven noch günstiger.

Zugleich rief Schröder dazu auf, die Chancen der Osterweiterung der EU zu nutzen sowie die Möglichkeiten neuer Technologien noch stärker als bisher herauszustellen. Allein das europäische Satellitensystem Galileo könne zu einem Motor der technologischen Entwicklung werden, sagte Schröder. Auch die europäische Trägerrakete Ariane komme wieder gut voran.

Auf der Ila sind außer dem US-Flugzeughersteller Boeing nahezu alle internationalen Leitfirmen vertreten. Am Boden und in der Luft sind mehr als 330 Fluggeräte zu erleben, so viele wie auf keiner anderen internationalen Aerospace-Messe. Die Ila wird von einem breiten Konferenzprogramm mit mehr als 70 Veranstaltungen begleitet. Die ersten vier Messetage sind Fachbesuchern vorbehalten.

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