Michelin steigert Umsatz

Conti-Rivale versprüht Optimismus

Bei Michelin läuft’s rund: Der französische Reifenhersteller setzt seinen Wachstumstrend fort und verzeichnet ein Umsatzplus von 8,7 Prozent. Besonders gut lief das Geschäft in Europa und Nordamerika.
Eine hohe Nachfrage in Europa und Nordamerika beschert dem Conti-Rivalen Michelin ein Umsatzplus. Quelle: AFP
Nachfrage stark

Eine hohe Nachfrage in Europa und Nordamerika beschert dem Conti-Rivalen Michelin ein Umsatzplus.

(Foto: AFP)

ParisDer französische Reifenhersteller Michelin versprüht Optimismus nach einem Umsatzplus im abgelaufenen Quartal. Auf den weltweiten Absatzmärkten dürfte sich der Wachstumstrend fortsetzen, sagte der Continental-Rivale am Donnerstag voraus. Das Management bekräftigte seine wesentlichen Geschäftsziele für dieses Jahr.

Im vergangenen Vierteljahr stieg der Umsatz um 8,7 Prozent auf 5,31 Milliarden Euro. Grund war vor allem die starke Nachfrage nach Lkw- und Pkw-Reifen in Europa und Nordamerika.

Von Oktober bis Ostern
Zeit für Winterreifen
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In den kommenden Tagen und Wochen greifen viele Autofahrer in Deutschland wieder zu Schraubenschlüssel und Wagenheber: Wenn es kälter wird, gehören nach Expertenmeinung Winterreifen ans Auto – und das bis Ostern. Wem die Montage zu mühsam ist, muss sich einen Termin in der Werkstatt sichern. Beim Kauf neuer Winterreifen sollten Autohalter genau hinschauen.

Wann muss ich Winterreifen aufziehen?
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In der Straßenverkehrsordnung (StVo) ist kein spezieller Zeitraum vorgeschrieben. Pflicht sind Winterreifen demnach nur bei schlechten Straßenverhältnissen, etwa Schnee, Eis und Reifglätte. Der ADAC empfiehlt Autofahrern, Winterreifen nach der sogenannten O-bis-O-Regel zu montieren: Demnach sollen von Oktober bis zum Wochenende nach Ostern Winterreifen auf dem Auto bleiben. Ab einer Profiltiefe unter vier Millimetern sollten die Pneus ausgemustert werden.

Warum sind Winterreifen so wichtig?
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Schon bei Temperaturen von unter sieben Grad kann der Fahrer mit Winterreifen besser bremsen und souveräner fahren. Verhärtete Sommerreifen haften nicht mehr optimal auf der Straße. Winterreifen werden aus einer weicheren Gummimischung mit zusätzlichen Rillen gefertigt, in denen sich bei niedrigeren Temperaturen Schnee und Matsch gar nicht erst festsetzen. Sie heißen daher Matsch- und Schnee-Reifen (M+S-Reifen). Auch Ganzjahresreifen tragen dieses Symbol auf den Seitenflächen. Grundsätzlich sollten die Pneus eine Profiltiefe von mindestens vier Millimetern haben. Sicherheitssysteme wie ABS oder ESP ersetzen keinen Winterreifen.

Worauf sollte ich beim Kauf von Winterreifen achten?
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Die Reifen sollten nicht älter als zwei Jahre sein. Das Produktionsjahr ist an den letzten Ziffern der so genannten DOT-Nummer auf der Seite abzulesen. Von Billig-Angeboten raten Experten ab. Stiftung Warentest und der ADAC testen jedes Jahr Winterreifen. Im der letzten Untersuchung schnitten nur fünf von 35 getesteten Winterreifen mit „gut“ ab.

Mit welchen Geldbußen müssen Autofahrer im Winter mit Sommerreifen rechnen?
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Erwischt die Polizei einen Autofahrer mit Sommerreifen, werden 60 Euro fällig. obendrauf kommt ein Punkt in Flensburg. Mit 80 Euro und einem Punkt in der Verkehrssünderdatei müssen Autofahrer rechnen, die mit Sommerreifen unterwegs sind und andere behindern – etwa dadurch, dass sie im Straßenverkehr liegen bleiben.

Haben Autofahrer im Winter mit Sommerreifen noch Versicherungsschutz?
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In aller Regel ja. Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft bleibt der Haftpflichtschutz für Autofahrer mit Sommerreifen in jedem Fall bestehen, wenn diese im Winter einen Unfall verursachen. Das heißt, die Versicherung zahlt dem Unfallopfer den Schaden. Anders sieht es jedoch unter Umständen beim Vollkaskoschutz aus, der den Schaden am eigenen Auto abdecken soll. Kann nachgewiesen werden, dass der Autofahrer fahrlässig mit Sommerreifen unterwegs war, kann die Versicherung die Zahlung kürzen.

Wie werden Sommerreifen am besten gelagert?
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Sommerreifen sollten im Winter trocken, dunkel und nicht zu warm gelagert werden – also nicht im Heizungskeller. Optimal ist es, die Sommerreifen auf den Felgen auf einer Palette liegend übereinander zu stapeln und abzudecken. Auch lassen sich die Reifen am Felgenloch aufhängen, um Druckstellen zu vermeiden.

Reifen ohne Felge stehen dagegen besser und sollten etwa alle vier Wochen etwas gedreht werden, um Dellen zu vermeiden.

Auf jeden Fall sollten Autobesitzer vorm Abmontieren die Position am Auto kennzeichnen, das erleichtert die Montage im Frühjahr.

  • rtr
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