Milliardenbürgschaft
Regierung will weiter mit Opel reden

Während der Mutterkonzern General Motors weiter wankt, bleibt auch die Frage aktuell, was aus der Tochter Opel wird. Die Bundesregierung, die mit dem Unternehmen bereits über eine Milliardenbürgschaft gesprochen hat, will diese Gespräche im kommenden Jahr fortsetzen - immer mit Blick auf die Entwicklung in Detroit.

BERLIN. Im Januar sollen die Gespräche wieder aufgenommen werden, teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Freitag mit. Grundsätzlich will die Regierung Opel helfen. Der Autohersteller muss aber bestimmte Bedingungen erfüllen. So muss Opel garantieren, dass deutsches Steuergeld am Ende nicht in den leeren Kassen von GM in Detroit landet.

In zwei Gutachten von Anwaltskanzleien wird dies als juristisch kaum umsetzbar bewertet. Kürzlich wurde ein drittes Gutachten in Auftrag gegeben. Die Adam Opel GmbH ist eine 100-prozentige Tochter von GM und seit Jahrzehnten eng mit dem Mutterkonzern verflochten.

Bund und die Länder mit Opel-Standorten - Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz und Thüringen - fordern darüber hinaus mehr Informationen von Opel, wie frische Kredite konkret in Forschung und Entwicklung eingesetzt werden sollen.

Sollte Opel offiziell die Bürgschaft von mehr als einer Milliarde Euro beantragen, will die Regierung schnell und zügig handeln. Das sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dem Opel-Management zu. Opel betonte, die Garantie für Kredite nur für den Fall zu brauchen, dass GM in die Knie geht und die Finanzströme aus den USA abreißen.

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