Milliardendeal
Continental darf US-Kunststoffspezialisten übernehmen

Der deutsche Autozulieferer Continental übernimmt Veyance, einen Kunststoff- und Kautschukspezialisten. Die US-Kartellbehörden haben dem Milliardendeal nun zugestimmt – jedoch mit einer Bedingung.
  • 0

Washington/TorontoDer Autozulieferer Continental darf den US-Kunststoff- und Kautschukspezialisten Veyance unter Auflagen schlucken. Die Kartellbehörden in den USA und Kanada genehmigten die 1,4 Milliarden Euro schwere Transaktion am Donnerstag (Ortszeit) unter der Auflage, dass Veyance sich von seiner Luftfeder-Sparte trennt.

Dadurch soll verhindert werden, dass die Industriesparte ContiTech zusammen mit Veyance in Nordamerika eine marktbeherrschende Stellung bekommt. Darüber hatte bereits das Wirtschaftsmagazin „Bilanz“ Anfang November berichtet.

Conti hatte sich im Februar mit dem US-Finanzinvestor Carlyle über den Kauf von Veyance geeinigt und wartete seither auf die Freigabe. Der Zukauf soll bei der Tochter ContiTech eingegliedert werden und somit das Geschäft außerhalb der Automobilindustrie stärken.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Milliardendeal: Continental darf US-Kunststoffspezialisten übernehmen"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%